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Karrais: Umweltverbände arbeiten als Totengräber der Gäubahn

Der Rottweiler FDP-Landtagsabgeordnete zeigt sich zu der Stellungnahme von Pro Bahn, VCD, BUND, LNV und anderen verärgert:

„Wer eine langfristige Zukunft für die Gäubahn will, muss sich für den Pfaffensteigtunnel aussprechen. Es ist die einzige Möglichkeit die Strecke für den Fernverkehr an den Stuttgarter Flughafen und den Tiefbahnhof anzuschließen und Fahrzeitgewinne zu bekommen. Die Forderung am Status Quo festzuhalten, führt zu einer vollständigen Herabstufung der Gäubahn zur Provinzbahn. Es ist unwahrscheinlich und politisch von keiner Ebene mehr gewollt, dass der alte Hauptbahnhof oben dauerhaft erhalten bleibt. Wer trotzdem darauf hofft und die derzeit einzige Alternative gleichzeitig verhindert, arbeitet als Totengräber der Gäubahn. Ich bin entsetzt, dass ausgerechnet Umweltverbände gegen eine zukunftsfähige Bahninfrastruktur zwischen Zürich und Stuttgart sind. Das sollte Mitglieder dieser Verbände zum Austritt bewegen. Ich warte vergebens auf sinnvolle Gegenvorschläge der Umweltschützer, die die Herausforderung lösen.

Der Pfaffensteigtunnel muss schnellstens in den Bundeshaushalt damit der Bau beginnen kann. Da gibt es nichts mehr zu prüfen und abzuwarten. Nur so kann die drohende Unterbrechung in S-Vaihingen so kurz wie möglich gehalten werden.“