„Die angekündigte Verschiebung der Inbetriebnahme von S21 ist eine erneute Blamage für die Deutsche Bahn. Für die Gäubahn ist die Nachricht trotz des Desasters eine gute Nachricht, denn der Kopfbahnhof kann weiter angefahren werden. Die drohende Kappung ab Stuttgart-Vaihingen muss sich deshalb auch verschieben. Es bleibt zu hoffen, dass spätestens mit der Fertigstellung des Pfaffensteigtunnels der Tiefbahnhof in Betrieb gehen kann. Sonst verläuft diese Milliardeninvestition, die die Anbindung an den neuen Hauptbahnhof herstellen soll, ins Leere. Insgesamt sind das Zeit- und Projektmanagement der Bahn, das zu der Verschiebung führt eine finanzielle Katastrophe für Bahnkunden und Steuerzahler. Man kann der Bahn aber bezüglich ihrer Ankündigungen ohnehin nicht mehr glauben schenken“.
„Die bisherigen Maßnahmen bringen nichts“
Der FDP-Landtagsabgeordnete Daniel Karrais hat sich mit Vertretern der Freien Narrenvereinigung Waldgau, der Freien Narrenvereinigung Mittlerer Schwarzwald, des Narrenrings Oberer Neckar sowie der Europäischen Narrenvereinigung Baden-Württemberg über deren Herausforderungen bei der Organisation von Umzügen ausgetauscht. Achim Seepold sagte gleich zu Beginn: „Sie haben sich zuletzt immer wieder für die Fasnet in Stuttgart eingesetzt. Es gibt aber noch viel zu tun“.
So greifen die „verheißungsvoll angekündigten„ Erleichterungen durch mehrjährige Genehmigungen für Umzüge in der Praxis nicht, berichten die Gesprächspartner: „Die Einschränkungen sind sehr groß. Denn jeder Umzug führt über eine Kreis- oder Landesstraße oder hat mehr als 500 Teilnehmende“. Diese Straßen seien von der Erleichterung ausgenommen. Karrais, der im Landtag den Kreis Rottweil vertritt, stellt klar: „Mehrjährige Genehmigungen wurden von der Regierung als großer Wurf verkauft. Die bisherigen Regelungen bringen den Narrenzünften aber faktisch gar nichts“. Damit die Vereine entlastet werden, müssten die Kriterien Heraufgesetzt werden, so der Rottweiler Landtagsabgeordnete. „Wir müssen und können den Vereinen vertrauen, dass sie verantwortungsvoll planen und die Veranstaltung ordentlich durchführen“.
Ein weiteres zentrales Thema waren die Sicherheitsauflagen. Die Anforderungen seien massiv gestiegen und für die Ehrenamtlichen in den Vereinen nur noch schwer umsetzbar. „Für einen kleinen Umzug im Ort werden teils ähnliche Maßstäbe angelegt wie für Großveranstaltungen“, kritisieren die Narrenvereinigungen. Karrais, der sich seit langem für Vereinfachungen einsetzt, fordert: „Man kann nicht jede abstrakte Gefahr vollständig absichern. Es braucht wieder mehr gesunden Menschenverstand, statt hunderte Seiten Sicherheitskonzept.“ Der Leitfaden für Narrenzünfte, Behörden und Organisationen für die Fasnet müsse entsprechend ergänzt werden, findet Karrais.
Diskutiert wurde auch der Einsatz der Feuerwehr bei Verkehrsregelungen. Aktuell sei es der Feuerwehr nicht erlaubt, den Straßenverkehr zu regulieren. „Die Polizei kann dies zur Fastnacht besonders am Montag und Dienstag nicht in allen Ortschaften stemmen“, so Karrais. Der Rottweiler Landtagsabgeordnete fordert deshalb, das Landesfeuerwehrgesetz zu ändern, sodass rechtliche Risiken beseitigt sind.
Große Sorgen bereiten den Vereinen zudem die GEMA-Gebühren. Für Umzüge und begleitende Veranstaltungen fielen teils mehrere Tausend Euro an Kosten an, schildern die Vertreter. Karrais verweist auf bestehende Modelle: „Für Weihnachtsmärkte gibt es bereits spezielle Tarife. Ein vergleichbarer Brauchtumstarif würde viele Narrenvereine entlasten.“ In Bayern und Hessen übernehme das Land unter bestimmten Voraussetzungen sogar pauschal die GEMA-Kosten für einzelne Veranstaltungen. Das zeige, dass es Lösungen gibt, wenn man sie politisch wolle, so der Abgeordnete.
Karrais kündigt an, sich weiterhin für die Anliegen der Narrenvereinigungen einzusetzen.
Bildunterschrift (v.l.n.r.): Franz Kern, Alwin Staiger, Werner Schinacher, Achim Seepold, Daniel Karrais, Hans-Peter Marte, Sabine Pfau, Pascal Reich, Michael Kruck, Manuel Häring (Foto: Siebers)
Sondersitzung des Landtags notwendig um Betrieben Geld zurückzugeben
Der Obermeister der Innung der Friseure im Kreis Rottweil, Angelo Sciammacca, hat den FDP-Landtagsabgeordneten Daniel Karrais zu sich eingeladen, um auf die unbefriedigende Situation bei der Rückzahlung der Corona-Soforthilfen aufmerksam zu machen. Sciamacca betreibt selbst einen Friseurbetrieb mit zehn Mitarbeitenden in Villingendorf und vertritt rund 30 Innungsbetriebe im Kreis.
Sciammacca schildert die Situation aus Sicht seines eigenen Betriebs. Er habe damals selbst die Corona-Soforthilfen beantragt, um die Existenz seines Friseursalons zu sichern. „Wir durften ja nicht mehr Arbeiten und es wurde in Aussicht gestellt, dass das Geld nicht zurückgezahlt werden muss. Später wurde doch vom Land alles wieder zurückgefordert“, schildert er. In seinem Fall habe es sich um 15.000 Euro gehandelt. Hinzu seien Kosten für Steuerberater und bürokratischer Aufwand gekommen. „Das ging vermutlich jedem Friseur und auch anderen Betrieben so“, ärgert sich der Handwerksmeister.
Hintergrund ist die unterschiedliche Ausgestaltung der Corona-Soforthilfen vor und nach dem Stichtag am 7. April 2020. In einem FAQ wurde vom Wirtschaftsministerium des Landes eine „nicht rückzahlbare“ Hilfe in Aussicht gestellt. Später wurden trotzdem die Gelder zurückgefordert. Im Landkreis Rottweil sind zahlreiche Betriebe betroffen: Insgesamt 1.900 Betriebe haben vor dem Stichtag Corona-Soforthilfen im Umfang von 18,5 Millionen Euro erhalten. Hinzu kommen weitere 1.000 Anträge im Umfang von 8,6 Millionen Euro. Das geht aus einer Anfrage der FDP-Fraktion im Landtag hervor.
„Viele Betroffene haben an das Land zurückgezahlt, obwohl das Unrecht war. Es wurden schließlich heftige Konsequenzen angedroht“, berichtet Sciammacca. In mehreren Gerichtsurteilen wurde nun das Land verpflichtet die unrechtmäßigen Rückforderungen rückabzuwickeln. „Wir haben das Wirtschaftsministerium immer wieder aufgefordert, zu handeln. Dort ist man aber immer wieder in Berufung gegangen, weil man den Betrieben das Geld nicht mehr zurückgeben wollte“, berichtet Karrais aus der Landespolitik.
Aufgrund des politischen Drucks hat die Koalition aus Grünen und CDU nun im Eilverfahren ein Gesetzentwurf zur Zurückzahlung vorgelegt. „Wir brauchen eine Sondersitzung des Landtags dafür, weil die es zwei Jahre lang nicht hinbekommen haben“, schüttelt Karrais den Kopf. Für die mehr als 400 Millionen Euro Rückzahlungen, seien jedoch über 900 Millionen Euro eingeplant, so der Abgeordnete. Grund dafür seien unter anderem aufwändige Einzelallprüfungen. Karrais kritisiert dieses Vorgehen deutlich: „Das versteht niemand. Das Land verfügt über alle Daten, wer wann wie viel Soforthilfen erhalten und zurückgezahlt hat.“ Er fordert eine unbürokratische Rückerstattung. „Wenn wir das Vertrauen der Betriebe zurückgewinnen wollen, dann müssen wir hier einfach machen statt uns wieder bürokratischen Irrsinn auszudenken“.
Auch Sciammacca sorgt sich davor, wie die Verfahren für die Erstattungen ablaufen: „Wenn das erneut extrem bürokratisch wird, werden sich viele Betriebe überlegen, ob sie das überhaupt beantragen.“ Entscheidend sei, dass alle Betroffenen gleich behandelt würden – unabhängig vom damaligen Antragsdatum. „Wichtig ist, dass alle ihr Geld zurückbekommen“, betont er abschließend.
Am kommenden Mittwoch, den 25. April wird der Landtag in einer Sondersitzung final zu den Corona-Soforthilfen beraten und über die Gesetzesvorlage abstimmen. Die Debatte findet ab 11 Uhr statt und ist im Livestream des Landtags zu verfolgen.
Bildunterschrift: Daniel Karrais und Angelo Sciammacca (Foto: Siebers)
„Der Solarboom ist vorbei“
Der FDP-Landtagsabgeordnete Daniel Karrais hat das Unternehmen Enerix in Deißlingen besucht und sich mit Geschäftsführer Daniel Drixler über die aktuelle Lage der Solarbranche ausgetauscht.
Drixler schildert eine deutlich veränderte Marktsituation: „Der Solarboom ist vorbei. Der Wettbewerb ist härter geworden und massives Preisdumping setzt viele Betriebe unter Druck.“ Enerix setze bewusst auf Qualität und langfristige Lösungen. Trotz angespannter konjunktureller Lage blicke er optimistisch nach vorne, so der Geschäftsführer.
Karrais, der im Landtag den Kreis Rottweil vertritt, stellt klar: „Wir brauchen Erneuerbare Energien. Aber in den letzten Jahren wurden in der Energiepolitik zentrale Fehler begangen“. So belaste der hohe Anteil der Erneuerbaren Energiequellen, insbesondere große Anlagen wie Freiflächen-Photovoltaik, die Netze. Dies führe zu steigenden Netzentgelten, die am Ende die Menschen und Unternehmen bezahlten, so Karrais. Der Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft fordert deshalb: „Der Netz- und Speicherausbau muss endlich priorisiert und besser an den Aufwuchs der Erneuerbaren angepasst werden. Nur dann gehen die Strompreise wieder nach unten“
Neben der energiepolitischen Debatte hebt Karrais ausdrücklich das gesellschaftliche Engagement des Unternehmens hervor. Mit der Aktion „Drixler verdoppelt“ unterstützt Enerix Vereine in der Region, indem gesammelte Spendenbeträge verdoppelt werden. „Viele Vereine stehen unter Druck, das Ehrenamt nimmt ab. Wir wollen da einen Beitrag leisten“, erklärt Drixler. Karrais knüpft an seine Eindrücke aus der Heimatliebe-Tour an. „Gerade im ländlichen Raum sind Vereine das Rückgrat des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Dass Unternehmen hier Verantwortung übernehmen, ist ein gutes Signal und die Übernahme von Verantwortung für die Gesellschaft“, lobt der Landespolitiker. Das Engagement von Enerix unterstreiche einmal mehr, dass Unternehmer keine Übeltäter sind, sondern soziale Verantwortung übernehmen, so Karrais.
Info:
Enerix Rottweil ist Teil des bundesweiten Enerix Netzwerks und bietet maßgeschneiderte Lösungen rund um Photovoltaik, Stromspeicher, Wärmepumpen und Klimaanlagen an. Das Unternehmen in Rottweil beschäftigt 22 Mitarbeitende und setzt auf ganzheitliche Energiekonzepte für private und gewerbliche Kunden in der Region Rottweil.
Bildunterschrift (v.l.n.r.): Daniel Drixler und Daniel Karrais (Foto: Siebers)
Der FDP-Landtagsabgeordnete Daniel Karrais hat das Unternehmen Oel Heimburger GmbH in Rottweil besucht und sich mit den Geschäftsführern Deinhard und Michael Dittert intensiv über die Herausforderungen der Mobilitäts- und Energiewende ausgetauscht. Im Mittelpunkt standen alternative Kraftstoffe, Lade- und Netzinfrastruktur sowie die Frage, wie eine realistische, wirtschaftsfreundliche und zugleich klimaverträgliche Politik gelingen kann.
Ein zentrales Thema war der alternative Kraftstoff HVO-100. Geschäftsführer Michael Dittert erklärte, dass dessen Einführung weiterhin am fehlenden Tankraum in den Tankstellen scheitere. „Wir müssten klassische Kraftstoffe aus dem Sortiment nehmen, die wir aber anbieten müssen. Darum können wir diesen klimafreundlichen Dieselersatz nicht einführen“, erklärt Michael Dittert. Er verstehe nicht, warum die Bundesregierung diese nachhaltigeren Lösungen durch das Festhalten an nahezu vollständig fossilen Kraftstoffen blockiere.
Der FDP-Landtagsabgeordnete Daniel Karrais betonte die Bedeutung von Technologieoffenheit. Klimaschutz könne nur gelingen, wenn schon in der bestehenden Fahrzeugflotte auf alternative Kraftstoffe umgestellt werde. „Mit dem E-Auto alleine werden wir es nicht richten. Es dauert mindestens 15 Jahre um alle Fahrzeuge mit Verbrenner durch E-Antriebe zu ersetzen. Dabei könnten wir deren CO2-Ausstoß schon heute drastisch reduzieren“, sagte Karrais. Dafür brauche es das Angebot flächendeckend.
Auch der Ausbau der Ladeinfrastruktur sei für die Firma Heimburger ein Thema, so Dittert. Jedoch bestehe trotz staatlicher Förderung und hoher Eigeninvestitionen große Unsicherheit bei der zu erwartenden Auslastung und Wirtschaftlichkeit. „Wir würden gerne mehr Lademöglichkeiten anbieten. Betriebswirtschaftlich ist das aber kaum lohnend. Gleichzeitig schreibt der Staat fixe Preise für geförderte Ladestationen vor. Das verzerrt den Markt massiv“, bemängelt Michael Dittert. Der Energiehandel stelle sich immer wieder neu auf die Veränderungen ein und investiere, wo es sinnvoll sei. „Bisher ist uns das gelungen und das wird es auch in Zukunft“, ist Deinhard Dittert sicher.
Abschließend machte Karrais deutlich, dass die FDP auf eine pragmatische Mobilitätswende mit mehreren Antriebsarten setze. Ziel sei eine Politik, die wirtschaftliche Realität, Klimaschutz und Versorgungssicherheit miteinander verbindet und Vertrauen zurückgewinnt.
Bildunterschrift: Michael Dittert, Deinhard Dittert und Daniel Karrais (Foto: Gerlich)
„Handschriftliche Verwaltungsverfahren sind Ärgernis“
Der Rottweiler Landtagsabgeordnete Daniel Karrais hat das Autohaus Car-Port in Deißlingen-Lauffen besucht und sich mit den Geschäftsführern Mirjam Best, David Buhlinger und Dominik Best sowie Harald Buhlinger über die aktuelle Lage des Unternehmens ausgetauscht.
Bei einem Rundgang durch die Werkstatt und den Betrieb gab Harald Buhlinger, Gründer des Unternehmens, einen Einblick in die Entwicklung des Autohauses. Vor 35 Jahren gründete er das Unternehmen und hat seither den tiefgreifenden Wandel der Automobilbranche hautnah miterlebt. Viele Weggefährten mussten ihre Betriebe aufgrund zunehmender regulatorischer Auflagen aufgeben, andere versuchten durch EU-Importe wirtschaftlich zu überleben, so Buhlinger. „Wir haben diesem Strukturwandel mit unternehmerischem Mut, Anpassungsfähigkeit und handwerklicher Qualität getrotzt und so konnte ich beruhigt an den Nachwuchs übergeben“, freut er sich.
Im anschließenden Austausch standen die wachsenden bürokratischen Belastungen für Kfz-Betriebe sowie aktuelle industrie- und energiepolitische Herausforderungen im Mittelpunkt. Ein zentrales Anliegen der Geschäftsführung war die Verwaltungspraxis bei der Nutzung der roten Kennzeichen für Probefahrten. „Alle Probefahrten müssen handschriftlich dokumentiert werden, inklusive Personalien des Fahrers, Führerscheindaten, Fahrzeugidentifikationsnummer und Zweck der Fahrt. Das Fahrtenbuch fasst lediglich rund 25 Einträge und muss persönlich beim Landratsamt zur Kontrolle vorgelegt“, kritisiert David Buhlinger. Das müsse digital gehen, befindet Digitalpolitiker Karrais. „Dieses Verfahren kostet die Wirtschaft einfach nur Geld und hat keinerlei Nutzen für die Gesellschaft“, findet der Abgeordnete. Man könne mittlerweile einfach sein Auto online zulassen. Darum müsse auch die rote Nummer online nutzbar sein.
Insgesamt waren sich die Gesprächspartner einig, dass es eine politische Wende brauche, mehr Unterstützung für den Mittelstand, kürzere Genehmigungsverfahren und Verwaltungsstrukturen, die ermöglichen statt verhindern.
Daniel Karrais betonte abschließend, dass es Menschen brauche, die vorangehen, Verantwortung übernehmen und den Dialog suchen, genau wie bei diesem Unternehmensbesuch in Lauffen-Deißlingen.
Bildunterschrift Das gelbe Auto gefiel dem politischen Besucher besonders v.l.: David Buhlinger, Harald Buhlinger, Mirjam Best, Dominik Best und Daniel Karrais (Foto: Gerlich)
Baden-Württemberg kann mehr.
Davon bin ich überzeugt. Unser Land steht für Innovation, für wirtschaftliche Stärke, für Erfindergeist und Verantwortung aus der Mitte der Gesellschaft. Doch in den letzten Jahren ist zu oft Stillstand entstanden: durch Ideologie statt Pragmatismus, durch Verbote statt Vertrauen und durch eine Politik, die bremst, wo sie eigentlich ermöglichen sollte. Deshalb ist für mich klar: Baden-Württemberg braucht einen politischen Neustart und einen Regierungswechsel!
Eine Landesregierung, die Fortschritt wieder möglich macht, die wirtschaftliche Vernunft mit ökologischer Verantwortung verbindet und die Freiheit der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Eine Koalition, die nicht verwaltet, sondern gestaltet. Dafür stehen wir Freie Demokraten zur Verfügung. Gemeinsam mit der CDU wollen wir eine Regierung der bürgerlichen Mitte bilden.
Mit dem neuen Wahlrecht kommt Ihrer Stimme dabei eine besondere Bedeutung zu. Beide Stimmen entscheiden. Wer Veränderung will, wer eine bürgerliche Mehrheit der Mitte und einen echten Politikwechsel möchte, muss strategisch wählen. Jede Zweitstimme für die FDP stärkt die Mitte und erhöht die Chance auf eine neue, handlungsfähige Landesregierung ohne grüne Beteiligung. Es geht nicht um Parteitaktik, es geht um die Richtung vorwärts für unser Baden-Württemberg!
Ich stehe für eine Politik, die Leistung anerkennt, Betriebe entlastet, Innovationen ermöglicht und den Menschen mehr zutraut als vorschreibt. Dafür braucht es Mehrheiten, die diese Haltung teilen. Am Wahltag haben Sie es in der Hand, ob Baden-Württemberg im Stillstand verharrt oder wieder Fahrt aufnimmt.
Machen wir gemeinsam, dass es vorwärts geht. Für einen echten Wechsel. Für eine bürgerliche Regierung der Mitte. Und für ein Baden-Württemberg, das wieder gestaltet statt blockiert. Daher bitte ich Sie um beide Stimmen für die FDP!
Ein Staat, der nicht funktioniert, verliert Vertrauen.
Wenn Straßenprojekte ewig blockiert werden, Förderanträge monatelang liegen bleiben und die Bürger bei jedem Amt aufs Neue die selben Unterlagen einreichen müssen, dann ist das leider kein Einzelfall. Zu viel Bürokratie, zu viele Doppelprüfungen und zu wenig digitale Vernetzung lähmen Entscheidungen und bremsen unsere Wirtschaft und nerven im Alltag. Und am Ende sind es immer die Menschen vor Ort, die den Preis zahlen: Die Unternehmerinnen und Unternehmer, die lange auf Genehmigungen warten, die Familien, die auf gute Betreuung, Schulen oder Infrastruktur angewiesen sind und die Kommunen, die unter schwerfälligen Verfahren leiden.
Seit 2018 darf ich den Kreis Rottweil im Landtag von Baden-Württemberg vertreten. In dieser Zeit habe ich nicht nur im Plenum diskutiert, sondern war ständig mit einem offenen Ohr im Wahlkreis unterwegs. Ich habe mir angeschaut, wie Verwaltungsprozesse tatsächlich ablaufen, mit Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen gesprochen und erlebt, wo der Staat blockiert statt hilft.
Aus meiner Sicht muss ein moderner Staat handlungsfähig sein, digital arbeiten und Verantwortung übernehmen. Er darf nicht alles prüfen, vertagen und absichern, bis am Ende niemand mehr zuständig ist.
Daher setze ich mich für eine echte Verwaltungsreform in Baden-Württemberg ein. Mit klaren Zuständigkeiten, schlanken Prozessen, digitalen Verfahren und dem Mut, alte Strukturen aufzubrechen. Das erreichen wir beispielsweise durch die Abschaffung der Regierungspräsidien und Regionalverbände, um mehr Entscheidungen direkt vor Ort zu treffen. Denn dort wissen die Menschen am besten, was sie brauchen und wie es umgesetzt werden soll. Damit sparen wir jede fünfte Stelle in der Verwaltung ein. Ziel ist ein Staat, der entscheidet statt verwaltet, der zuhört, Probleme löst und den Menschen den Weg frei macht statt sie zu bremsen. Ich setze mich dafür ein, dass Verfahren beschleunigt, Zuständigkeiten klarer und Genehmigungen verlässlicher werden, damit Investitionen, Projekte und Ideen nicht an Bürokratie scheitern.
Für mich ist das mehr als Politik auf dem Papier. Es ist meine persönliche Verantwortung. Als Abgeordneter vor Ort kenne ich die Herausforderungen unserer Region, die Sorgen der Unternehmen und die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger. Ich möchte, dass unser Staat wieder das tut, wofür er da ist: Menschen und Wirtschaft unterstützen statt sie zu behindern. Denn ein Staat, der nicht handelt, schadet den Bürgern, den Kommunen und der Wirtschaft.
Ein funktionierender Staat ist keine Vision. Er ist das Ergebnis klarer Entscheidungen, konsequenter Reformen und politischer Verantwortung. Vertrauen wir den Menschen und Unternehmen wieder mehr, denn sie sind es die Tag für Tag Leistung bringen. Geben wir ihnen die nötigen Freiheiten und entlasten wir sie von unnötigen Berichtspflichten. Deshalb bitte ich Sie am 08. März um beide Stimmen für die FDP!
Die medizinische Versorgung im ländlichen Raum wird immer schlechter. Dies ist leider auch im Kreis Rottweil zu spüren. So haben die Notfallpraxen in Oberndorf und Wolfach bereits geschlossen. Und für viele Menschen in unserer Region bedeutet das statt zehn Minuten Fahrt ab sofort über eine Stunde bis zum nächsten Arzt. Wenn die Menschen dann trotzdem ins nächste Krankenhaus fahren, werden die Notaufnahmen dort überlastet sein. Das ist für mich nicht akzeptabel.
Denn gerade im ländlichen Raum entscheidet eine verlässliche medizinische Versorgung darüber, ob unsere Gemeinden lebendig bleiben und Familien hier eine Zukunft sehen. Mein Ziel ist es, dass Ärztinnen und Ärzte sich gerne im Kreis Rottweil niederlassen. Ich bin überzeugt, wer bereit ist Verantwortung für die medizinische Versorgung vor Ort zu übernehmen, darf nicht an Formularen, Genehmigungen und finanziellen Risiken scheitern. Daher setze ich mich für weniger Bürokratie, echte finanzielle Anreize bei Praxisgründung und -übernahme sowie flexiblere Arbeitsmodelle, die Familie und Beruf vereinbar machen, für die Sicherung der ärztlichen Versorgung im Kreis Rottweil ein.
Um die medizinische Versorgung im Kreis zu verbessern und verlässlich zu gestalten, habe ich im Kreistag die Gründung eines medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) erreicht. Eine Gründung soll noch in diesem Jahr erfolgen. Dort werden Ärztinnen und Ärzte verschiedener Fachrichtungen unter einem Dach angestellt. So passt man sich den veränderten Wünschen der Ärztinnen und Ärzte an. Das macht Rottweil attraktiver und der Ärztemangel kann behoben werden. Andere Regionen wie Calw zeigen, dass dieses System funktioniert.
Gleichzeitig setze ich mich für die konsequente Nutzung digitaler Möglichkeiten ein, um die medizinische Versorgung zu verbessern. Telemedizin, digitale Sprechstunden und eine bessere Vernetzung zwischen Hausärzten, Fachärzten, Kliniken und Pflegeeinrichtungen können Wege verkürzen und Abläufe beschleunigen. Digitalisierung ist für mich kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um Versorgung sicherzustellen, wo Entfernungen groß und Ressourcen knapp sind. Denn mir ist wichtig, dass medizinische Versorgung nicht von der Postleitzahl abhängt. Wer im Kreis Rottweil lebt, hat denselben Anspruch auf gute, erreichbare Gesundheitsversorgung wie Bewohnerinnen und Bewohner in der Großstadt. Dafür werde ich mich auch künftig im Landtag einsetzen.
Deshalb bitte ich Sie am 8. März um Ihr Vertrauen und Ihre beiden Stimmen. Damit ich mich auch künftig mit voller Kraft dafür einsetzen kann, dass es im Kreis Rottweil nicht beim Mangel bleibt, sondern wir handeln. Machen, dass der Arzt kommt.
„Lassen wir die Wirtschaft wachsen, nicht die Bürokratie“
Unter diesem Motto lade ich Sie herzlich zum traditionellen Politischen Aschermittwoch der FDP Rottweil ein. Dieser findet am 18. Februar um 18.30 Uhr in der Hirschbrauerei Flözlingen (Eschachstraße 15, 78658 Zimmern-Flözlingen) statt.
Als Gastredner erwarten wir den Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Erik Schweickert. Als Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus im Landtag setzt er sich dafür ein, dass der Wirtschaft in Baden-Württemberg wieder mehr zugetraut wird. Ein wichtiger Baustein für das Vertrauen in die Wirtschaft ist die Reduzierung der Bürokratie. Unter dem Motto „Lassen wir die Wirtschaft wachsen, nicht die Bürokratie“ wird er gemeinsam mit dem Rottweiler Landtagskandidaten Daniel Karrais berichten und mit Ihnen in den Austausch gehen.
Daniel Karrais vertritt den Landkreis Rottweil seit 2018 in Stuttgart. Seit 2021 ist er Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. Darüber hinaus ist er Gemeinderat und Kreisrat in Rottweil.
Teilen Sie diese Einladung gerne mit weiteren Interessierten!
Ich freue mich auf die Begegnung mit Ihnen und auf einen diskussionsfreudigen Abend!









