Freiheit braucht Vertrauen

Ein Staat, der nicht funktioniert, verliert Vertrauen.

Wenn Straßenprojekte ewig blockiert werden, Förderanträge monatelang liegen bleiben und die Bürger bei jedem Amt aufs Neue die selben Unterlagen einreichen müssen, dann ist das leider kein Einzelfall. Zu viel Bürokratie, zu viele Doppelprüfungen und zu wenig digitale Vernetzung lähmen Entscheidungen und bremsen unsere Wirtschaft und nerven im Alltag. Und am Ende sind es immer die Menschen vor Ort, die den Preis zahlen: Die Unternehmerinnen und Unternehmer, die lange auf Genehmigungen warten, die Familien, die auf gute Betreuung, Schulen oder Infrastruktur angewiesen sind und die Kommunen, die unter schwerfälligen Verfahren leiden.

Seit 2018 darf ich den Kreis Rottweil im Landtag von Baden-Württemberg vertreten. In dieser Zeit habe ich nicht nur im Plenum diskutiert, sondern war ständig mit einem offenen Ohr im Wahlkreis unterwegs. Ich habe mir angeschaut, wie Verwaltungsprozesse tatsächlich ablaufen, mit Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen gesprochen und erlebt, wo der Staat blockiert statt hilft.

Aus meiner Sicht muss ein moderner Staat handlungsfähig sein, digital arbeiten und Verantwortung übernehmen. Er darf nicht alles prüfen, vertagen und absichern, bis am Ende niemand mehr zuständig ist.

Daher setze ich mich für eine echte Verwaltungsreform in Baden-Württemberg ein. Mit klaren Zuständigkeiten, schlanken Prozessen, digitalen Verfahren und dem Mut, alte Strukturen aufzubrechen. Das erreichen wir beispielsweise durch die Abschaffung der Regierungspräsidien und Regionalverbände, um mehr Entscheidungen direkt vor Ort zu treffen. Denn dort wissen die Menschen am besten, was sie brauchen und wie es umgesetzt werden soll. Damit sparen wir jede fünfte Stelle in der Verwaltung ein. Ziel ist ein Staat, der entscheidet statt verwaltet, der zuhört, Probleme löst und den Menschen den Weg frei macht statt sie zu bremsen. Ich setze mich dafür ein, dass Verfahren beschleunigt, Zuständigkeiten klarer und Genehmigungen verlässlicher werden, damit Investitionen, Projekte und Ideen nicht an Bürokratie scheitern.

Für mich ist das mehr als Politik auf dem Papier. Es ist meine persönliche Verantwortung. Als Abgeordneter vor Ort kenne ich die Herausforderungen unserer Region, die Sorgen der Unternehmen und die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger. Ich möchte, dass unser Staat wieder das tut, wofür er da ist: Menschen und Wirtschaft unterstützen statt sie zu behindern. Denn ein Staat, der nicht handelt, schadet den Bürgern, den Kommunen und der Wirtschaft.

Ein funktionierender Staat ist keine Vision. Er ist das Ergebnis klarer Entscheidungen, konsequenter Reformen und politischer Verantwortung. Vertrauen wir den Menschen und Unternehmen wieder mehr, denn sie sind es die Tag für Tag Leistung bringen. Geben wir ihnen die nötigen Freiheiten und entlasten wir sie von unnötigen Berichtspflichten. Deshalb bitte ich Sie am 08. März um beide Stimmen für die FDP!