Besuch bei Bürgermeister Stefan Hammer in Vöhringen.
Neben dem Thema #Investitionen in die #Zukunft, war die fehlende #Breitbandversorgung ein Thema. #vöhringen #digitalisierung #mittelstand #heimatliebe
Besuch bei Bürgermeister Stefan Hammer in Vöhringen.
Neben dem Thema #Investitionen in die #Zukunft, war die fehlende #Breitbandversorgung ein Thema. #vöhringen #digitalisierung #mittelstand #heimatliebe
https://t1p.de/pnzc https://t1p.de/68l2
Ein kürzlich im Schwarzwälder Bote erschienen Artikel bezüglich personeller Unterbesetzung der Rettungswagen beim DRK-Kreisverband Rottweil e. V. nahm ich zum Anlass eine kleine Anfrage im Landtag von Baden-Württemberg zu diesem Thema zu stellen. Im Gespräch stellte sich heraus, dass die Situation nicht so schlimm ist wie dargestellt. Der Landkreis Rottweil ist einer der besten Kreise, wenn es um die Hilfsfrist geht. #drkrottweil #sanitäter #heimatliebe
Kreis Rottweil – Unsere Berichterstattung über Personalprobleme beim Rettungsdienst im Kreis Rottweil hat weit über den Kreis hinaus Wellen geschlagen. Und ein weiteres kritisches Thema erhält nun neue Brisanz: Nur im Kreis Rottweil werden Notärzte für einen Einsatz an ihrer Privatadresse abgeholt. Das führt zu Verzögerungen, die vermeidbar wären.
„Dass ein diensthabender Notarzt zu Hause schläft, das gibt es in professionell arbeitenden Systemen nirgends mehr – außer im Kreis Rottweil.“ Der Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Notärzte (AGSWN), Eduard Kehrberger, macht im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten deutlich, wie das Konstrukt, das sich im Kreis Rottweil gegen jede Regel etabliert hat, einzuordnen ist.
Notarzt-Hilfsfrist kann nicht eingehalten werden
Die Folge dieser „Privatabholung“, über die schon mehrfach ergebnislos diskutiert wurde, liegt auf der Hand: Wenn das Notarzt-Fahrzeug nicht direkt zum Einsatzort fahren kann, sondern davor den Notarzt zu Hause abholen muss – in vielen Fällen einmal quer durch die Stadt und wieder zurück – verzögert das die Hilfsfristen zum Teil erheblich. Die Notarzt-Hilfsfrist von 95 Prozent kann – im Gegensatz zu den Rettungsdienst-Fristen – im Kreis Rottweil nicht eingehalten werden. Diese besagt, dass in 95 Prozent der Fälle der Notarzt innerhalb von 15 Minuten am Einsatzort sein muss.
Zwar ist, wie aktuelle Zahlen zeigen, in keinem der 34 Rettungsdienstbereiche im Land die gesetzliche Vorgabe eingehalten worden, doch Insider wissen: Ausgerechnet im Kreis Rottweil, wo man 2018 bei 93,7 Prozent lag, wäre die Einhaltung der Hilfsfrist dank der guten Struktur mit drei Notarzt-Standorten in Rottweil, Schramberg und Oberndorf möglich – wenn die Abholung freiwilliger Notärzte an ihrer Privatadresse in Rottweil und Schramberg nicht wäre. Kaum zu glauben: Wie ein Beteiligter berichtet, muss das Notarzt-Fahrzeug sogar durch Spielstraßen fahren, um bei einem Notfall zur Adresse des Arztes zu gelangen.
Insider schildert die Situation
Als angemessene Zeit, bis der Notarzt im Auto sitzt, gelten gemeinhin zwei Minuten. „Für uns ist es völlig unmöglich, diese Zeiten im freiwilligen Notarztdienst auch nur ansatzweise einzuhalten. Drei Minuten brauchen wir wenigstens, teilweise sogar erheblich länger“, schildert ein Insider die Situation. Allein bis das Fahrzeug mit dem Notarzt zurück am Ausgangspunkt ist, würden bis zu acht Minuten vergehen.
Grundsätzlich sind laut Rettungsdienstgesetz die Krankenhäuser für die Stellung des Notarztes verantwortlich. Sollten sie dazu nicht in der Lage sein, können sie auf Dienstleister wie das Tübinger Institut für Katastrophenmedizin zurückgreifen oder den in Rottweil üblichen „freiwilligen Dienst“. Das sind niedergelassene Ärzte oder solche, die noch im Krankenhaus tätig sind, und die über ihren regulären Dienst hinaus als Notarzt ausrücken.
In Rottweil wird tagsüber der Notarzt vom Krankenhaus gestellt, zu den übrigen Zeiten kommen die „Freiwilligen“ zum Einsatz. Für den Schramberger Notarztstandort ist ebenfalls die Helios-Klinik Rottweil verantwortlich. Seit das Krankenhaus geschlossen wurde, rücken zum einen Notärzte vom Institut aus, zum anderen niedergelassene Ärzte im Rahmen des freiwilligen Dienstes. Oberndorf ist die rühmliche Ausnahme: Hier verrichten die Notärzte ihren Dienst vom Krankenhaus oder von der Wache aus.
Ärzte drohen mit Dienstniederlegung
Das muss die Regel sein. Das Innenministerium ließ daran bereits 2014 in einem Schreiben keinen Zweifel: „Eine Notarztabholung bei einer Privatadresse sollte immer nur als Ultima Ratio und nur interimsweise geduldet werden“, heißt es da.
Warum also schreitet im Kreis Rottweil die Aufsichtsbehörde – also das Landratsamt – beziehungsweise der zuständige Bereichsausschuss nicht ein? Wie hinter den Kulissen zu vernehmen ist, drohen die betreffenden Notärzte, einfach keinen Dienst mehr zu leisten, wenn an der Regelung gerüttelt wird. Zudem sind die Krankenkassen, die 50 Prozent der Stimmen im Ausschuss halten, nicht unbedingt an einer womöglich teureren Lösung interessiert.
Sollten die Krankenkassen hier eine Änderung blockieren, obwohl sie erforderlich ist, „machen sie sich angreifbar“, sagt Eduard Kehrberger. Für ihn liegt die Lösung auf der Hand: Wenn einige Notärzte nicht regelkonform Dienst tun wollen, dann muss die Klinik die Stellung der Notärzte rund um die Uhr übernehmen. „Das ist in den allermeisten Landkreisen überhaupt kein Problem“, erklärt er. Und so einem Haus wie der Helios-Klinik in Rottweil sei das ohne weiteres zuzumuten. Die Klinik müsste dafür mehr Ärzte einstellen, deren Vergütung über die Kassen landesweit festgezurrt ist.
Es mangelt an Personal
Bleibt noch das Thema Personalmangel beim Rettungsdienst. Wie am 5. Juli an dieser Stelle berichtet, gab es beim DRK-Kreisverband schon mehrfach Fälle, in denen Rettungswagen nicht mit dem erforderlichen Personal besetzt werden und deshalb nicht eingesetzt werden konnten. Noch am Tag unserer Berichterstattung hat der FDP-Landtagsabgeordnete Daniel Karrais eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt. Darin will er unter anderem wissen, welche Maßnahmen die Landesregierung ergreifen wird, um dem Personalengpass beim Rettungsdienst im Kreis Rottweil entgegenzuwirken.
Die Antwort auf unsere gestrige Anfrage beim Landratsamt, welche Relevanz das Thema Privatabholung von Notärzten derzeit bei der Behörde hat, steht noch aus.
Zu Besuch bei der Schwarzwald Tourismus GmbH in Freiburg im Breisgau. Der Tourismus steht vor großen Herausforderungen.
Neben dem Thema #digitalisierung geht es auch um die richtige Werbestrategie. #schwarzwald #blackforest
Besuch im Tafelladen in Rottweil. Es werden dringend ehrenamtliche Helfer gesucht, Menschen etwas zu geben macht Spaß und ist wertvoll für die gesamte Gesellschaft.
Firmenbesuch bei der RAMPF Gruppe in Zimmern ob Rottweil. Wir sprachen unter anderem über den #fachkräftemangel und die sinkenden Bewerberzahlen für die Duale Ausbildung. Für mich gilt, ein Meister ist genauso viel Wert wie ein Master! #dualeausbildung #rampf #heimatliebe
Ich freue mich auf meine neuen Aufgabenfelder im Landtag von Baden-Württemberg . Als neues Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft kann ich in dem wichtigen Bereich der Energiepolitik mitwirken. Außerdem bin ich als Vollmitglied im Ausschuss für Inneres, Digitalisierung und Migration jetzt vollumfänglich für alle Digitalthemen zuständig. Die Europapolitik rundet das Ganze ab. Ich freue mich auf einen tollen Strauß an Themen, die mich künftig in meiner täglichen Arbeit als Landtagsabgeordneten begleiten werden.
Die Alpha-Crew der Fregatte Baden-Württemberg zu Besuch im Landtag von Baden-Württemberg.
Herzlichen Dank für den täglichen Einsatz der Soldatinnen und Soldaten für unser aller Sicherheit.
Veranstaltung zum Thema 20 Bilder und 70 Jahre Grundgesetz im Rottweiler Landratsamt.
Organisiert wurde die Veranstaltung durch die Schüler der Nell-Breuning-Schule Rottweil.
Oberbürgermeister Broß ließ in seiner Begrüßung die Erfolgsgeschichte der „starter“ Revue passieren und betonte, dass man mit der Messe dem Fachkräftemangel etwas entgegensetzen wolle. Vielen Firmen setze der Fachkräftemangel stark zu, und so sei es für sie existenziell, motivierte Nachwuchskräfte zu finden, die auch gerne in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg leben und arbeiten möchten, so Ralf Broß. Auf der Messe könne man sehen, dass „wir viele interessante und innovative Ausbildungsstätten und Hidden Champions haben“, sagte er und lud die Besucher ein, sich bei einem Rundgang zu informieren.
Auch in diesem Jahr haben die Aussteller für die Besucher wieder eine interessante und abwechslungsreiche Messe gestaltet und bieten jede Menge Informationen, aber auch Interessantes zum Ausprobieren. Als neuen Premiumpartner begrüßte der Oberbürgermeister das Vinzenz-von-Paul-Hospital und freute sich, nun auch, den mit 1400 Mitarbeitern größten Arbeitgeber Rottweils in den Reihen der insgesamt elf Premiumpartner zu haben. Im nächsten Jahr wird die Handwerkskammer Konstanz als weiterer Premiumpartner dabei sein, sagte er und hieß den Hauptgeschäftsführer Georg Hiltner willkommen.
IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez freute sich über das große Interesse an der Veranstaltung und betonte, wie wichtig derlei Veranstaltungen sind. Unter dem Slogan „der Jugend gehört die Zukunft“ appellierte er an die Besucher, dafür zu werben, dass Jugendliche mit einer Lehre die gleichen Chancen haben wie mit einer akademischen Ausbildung. „Wir müssen diese beiden Ausbildungswege auf dem gleichen Niveau diskutieren“, betonte er. „Lassen Sie uns gemeinsam für die Lehre als einen Königsweg werben“, gab er den Besuchern mit auf den Weg und lobte zugleich die Organisatoren der Messe: „Ich finde es klasse, dass sich die Stadt Rottweil für die Duale Ausbildung stark macht.“
Am Samstagvormittag bietet die Agentur für Arbeit ab 11 Uhr einen Impulsvortrag für Eltern an. Katrin Friedel und Jan Buschmann von der Berufsberatung werden unter anderem den Berufswahlfahrplan besprechen, Übergänge im Leben herausarbeiten und Fragen beantworten. Eine kurzfristige Teilnahme ist möglich. Das Netzwerk Schule-Wirtschaft, Region Rottweil, bietet am Samstag erstmals geführte Elternrundgänge an und hat für Eltern wertvolle Informationen parat, wie sie ihre Kinder im Berufswahlprozess unterstützen können.
Betreut wurden die Schüler wieder von den „starter“-Scouts, Auszubildende der Premium-Partner der „starter“. Sie begleiteten am Freitag kleine Gruppen Rottweiler Schüler auf Rundgängen durch die Berufswelten Industrie/Handwerk, Verwaltung/Behörden, Dienstleistung und Pflege/Soziales. So erfahren die jungen Besucher aus erster Hand Wissenswertes über die jeweiligen Anforderungen und Möglichkeiten der verschiedenen Berufsbilder.
Eine Demonstration gegen die Präsenz der Bundeswehr verlief nahezu unbeachtet. Kein Wunder, es waren nur vier Personen mit einem Transparent.
Erster IT-Änderungsstaatsvertrag
Das Once-Only-Prinzip muss bundesweit gelten und Bürgerinnen und Bürger sowie Behörden spürbar entlasten.
Die Errichtung einer gemeinsamen Anstalt zur Föderalen IT-Kooperation (FITKO) ist längst überfällig. Wir erhoffen uns durch die FITKO eine Bündelung der Kräfte und Expertise und dadurch einen spürbaren Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger. Die Lebenswirklichkeit in Amtsstuben und Behörden passt hinten und vorne nicht mehr zur Realität der Bürgerinnen und Bürger. In vielen Lebensbereichen ist es normal Alltägliches wie Einkaufen oder Bankgeschäfte online zu erledigen. Viele fragen sich, warum sie für viele Amtsgeschäfte in die Behörden gehen müssen und dort eine Wartenummer ziehen.
Das kann Deutschland und vor allem Baden-Württemberg besser. Innenminister Strobl versteckt sich aber hinter dem Online-Zugangs-Gesetz, wenn von ihm gefordert wird mehr Initiative zu zeigen und Spitzenkräfte mit der Weiterentwicklung von E-Government zu betrauen.
Als wichtigen Beitrag zur Serviceverbesserung für die Bürgerinnen und Bürger fordern wir die Landesregierung auf, sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, dass die rechtlichen und technischen Voraussetzungen für das Once-Only-Prinzip geschaffen werden. Bürgerinnen und Bürger sollten Dokumente wie Geburtsurkunden, Meldenachweise oder Handelsregistereinträge nicht mehr bei jeder Stelle erneut vorlegen müssen.
Dazu brauchen wir eine konsequente Weiterbildung der Beamten sowie endlich eine zeitgemäße Ausstattung mit mobilen Geräten und Gigabitanschlüssen in Behörden.“