Karrais besucht den Spezialisten für innovative Verbindungstechnik
Der Rottweiler FDP-Landtagsabgeordnete Daniel Karrais besuchte jüngst den Waldmössinger Kabelspezialisten Engeser. Im Gespräch mit Geschäftsführer Steffen Engeser ging es um innovative Lösungen für Erneuerbare Energien und die Perspektiven für Wachstumschancen weltweit.
Der Spezialist für innovative Verbindungstechnik beschäftigt weltweit 850 Mitarbeiter mit Standorten in Waldmössingen, Konstanz, Tschechien, Rumänien und den USA. „Das sind mehr als verlängerte Werkbänke, sondern wichtige Standorte in der Nähe von Kunden“, erklärte Engeser. So sei die Zollpolitik der USA für das Unternehmen keine direkte Gefahr, da man den amerikanischen Markt über den dortigen Standort bedienen könne. „Trotzdem hat die politische Situation Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft“, so der Geschäftsführer.
Neu ist die Produktlinie „Engesolar“, die auf den stetigen Ausbau von Freiflächen-PV-Anlagen abziele. Hier hat das innovative Unternehmen ein Montagesystem für die Verkabelungen der Anlagen entwickelt. „Damit kann man die Verlegezeit um bis zu die Hälfte reduzieren. Das senkt die Kosten beim Ausbau der Erneuerbaren immens“, sagte Engeser, der sich über wachsende Beliebtheit des patentierten Produkts freut. Für den Energiepolitiker Daniel Karrais wieder ein Mal ein Zeugnis dafür, dass „Innovation Kosten senken und Ziele erreichbar werden lässt“.
Beim Rundgang durch Betrieb zeugte Engeser die modernen Arbeitsplätze in den Werkhallen am Standort. Teils meterlange Kabelbäume mit hunderten Kabeln werden hier zusammengebracht, geprüft, aufgewickelt und verpackt. Auch drei fahrerlose Transportsysteme seien im Einsatz.
Auf Karrais Frage nach den Energiepreise reagierte der Geschäftsführer gelassen. So sorge man mit Fotovoltaik auf jedem Dach, Optimierung des Eigenverbrauchs und als nächstes einem Batteriespeicher für einen hohe Eigenversorgungsgrad.
Mit Blick auf die zukünftige Entwicklung des Wirtschaftsstandorts betonte Karrais die Wichtigkeit von Rahmenbedingungen für neue Unternehmen. „Vom Wohnzimmer bis zum international tätigen Mittelständler zu kommen muss wieder möglich sein. Dafür müssen die bremsenden Auflagen weg und endlich wieder mehr Pragmatismus in die Politik und das Verwaltungshandeln einkehren“, fasste Karrais zusammen.


