Einträge von Wibke Steinhilber

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Karrais: Gesetzesentwurf nimmt einseitige Schuldzuweisungen an die Landwirtschaft vor

Umwelt- und Artenschutz sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Zur heutigen ersten Lesung des Gesetzes zur Änderung des Naturschutzgesetzes und

des Landwirtschafts- und Landeskulturgesetzes kommentiert der Vorsitzende des Arbeitskreises Umwelt und Energie der FDP/DVP Fraktion und naturschutzpolitische Sprecher, Daniel Karrais:

„Der heutige Gesetzesentwurf der Landesregierung nimmt nach wie vor einseitige Schuldzuweisungen für den Rückgang der Artenvielfalt in Richtung Landwirtschaft vor. Es kann also keineswegs von einer Aussöhnung zwischen Landwirtschaft und Naturschutz gesprochen werden. Was als Volksbegehren mit vollkommen realitätsfremden Forderungen begann, soll nun mit einem zwar entschärften, aber nach wie vor nicht überzeugendem Gesetzentwurf beendet werden. Dieser aus politischen Gründen zu Stande gekommene Kompromiss führt zu mehr Bürokratie bei der Landwirtschaft und setzt schwer erreichbare  Ziele bei der Reduktion von Pflanzenschutzmitteln.

Die Ursachen für das Artensterben sind vielfältig und damit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.  Die Forderungen aus dem Volksantrag `Gemeinsam unsere Umwelt schützen´ müssen daher im Gesetz berücksichtigt werden. Der Volksantrag hat überzeugend dargelegt, wie ein Interessensausgleich aller Akteure gelingen kann. Leider orientiert sich die Landesregierung daran zu wenig und hält an den kontraproduktiven Maßnahmen fest.

Wir werden uns im weiteren Gesetzgebungsverfahren für konkrete Verbesserungen einsetzen. Wir fordern insbesondere vier Punkte:

Erstens: Anstatt starrer Vorgaben für die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln brauchen wir eine wirksame Strategie. Diese muss das berechtigte Interesse des Pflanzenschutzes und der Ertragssicherheit mit Umweltmaßnahmen so balancieren, dass sie realistisch sind und landwirtschaftlichen Betrieben eine wirtschaftliche Anwendung möglich ist. Dazu müssen auch technologische Innovationen und neue Methoden zum Einsatz kommen und gefördert werden.

Zweitens lehnen wir eine Ausweitung des Biosektors über die Marktnachfrage strikt ab. Dies würde nur zu einem Preisverfall von Landwirtschaftsprodukten führen und am Ende den Landwirten – gerade auch den Bio-Landwirten – nur schaden.

Drittens sind die Ursachen und der Umfang des Artenschutzes immer noch zu wenig verstanden. Daher können Maßnahmen auch nicht zielgerichtet greifen. Die Lösungen dafür können nur mehr Forschung und neue Erkenntnisse heißen. Je mehr wir über Biodiversität wissen, desto besser können wir diese auch fördern.

Und zuletzt, viertens, ist die Flächenkonkurrenz eine große Herausforderung in unserem Land. Landwirtschaft, Naturschutz, Wohnen, Energiegewinnung, Verkehr – all diese Bereiche verlangen nach einem Stück der begrenzten Fläche. Die verschiedenen Interessen gilt es dabei auszutarieren und abzuwägen. Es darf aber keinesfalls zu eigentumsfeindlichen Maßnahmen oder gar zu so etwas wie Enteignungen kommen. Für uns bei der FDP/DVP Fraktion hat der Besitzerschutz höchste Priorität.“

 

 

 

 

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Kapstadt, Las Vegas, Zimmern: Weltweit genutzte Software made in Zimmern

Kapstadt, Las Vegas, Zimmern: Weltweit genutzte Software made in Zimmern

Der Landtagsabgeordnete Daniel Karrais (FDP) besuchte im Rahmen seiner Wahlkreiswochen die Firma macs Software mit Standort im Gewerbegebiet INKOM. Das 1999 gegründete Software-Unternehmen sei heutzutage weltweit vertreten, wie Geschäftsführer Michael Joos berichtete.

Joos, Karrais und Wirtschaftsförderer Heiko Gutekunst tauschten sich beim Besuch über die Herausforderungen aus, mit denen sich die IT-Firma, welche im Bereich Controlling tätig ist, konfrontiert sieht. Aktuell beeinflusse die Corona-Krise und der damit einhergehende Investitionsstopp potentieller Kunden auch das Zimmerner Unternehmen. Trotz dem durch die Pandemie hervorgerufenen Schub für die Digitalisierung, sei man mit Investitionen in neue Software teilweise vorsichtig, so Joos.

Das Produkt, mit dem macs begeistere, sei eine Software, die hauptsächlich von Produktions-Unternehmen im Controlling verwendet werde. Jedoch sei die Software generell für jede Branche ein passendes Controlling Instrument. Im Mittelpunkt stehe immer der Kunde und dessen Anforderungen, für den man ganz individuell eine Lösung maßschneidere. Für Joos besonders wichtig: „Auch wenn macs mit Niederlassungen in Südafrika und in USA vertreten ist, unsere Software ist 100% made in Germany und darauf sind wir auch sehr stolz.“

Die macs Software biete Funktionalitäten zur einfachen Bilanz- und Liquiditätsplanung. Auch die vernetzte, unternehmensweite, integrierte Absatz- und Beschaffungsplanung sei ebenfalls möglich. Joos erklärt: „Die Kunden erreichen damit eine sehr hohe Transparenz in Ihrer Ergebnisrechnung bzw. -planung und erkennen frühzeitig, ob und wo Handlungsbedarf besteht.“

„Unser Know-How und auch das Diskutieren auf Augenhöhe wird von unseren Kunden sehr geschätzt. Sie sehen uns somit nicht nur als reinen Software-Lieferant, sondern als Lösungsanbieter, auf den sie sich jederzeit verlassen können,“ berichtet Joos.

Die Firma hatte eine Erweiterung des Standorts um 25 Arbeitsplätze geplant, welche auch mit Hilfe der Förderung „Spitze auf dem Land“ finanziert werde. „Durch die wirtschaftlichen Auswirkungen muss der Anbau jedoch erstmal ruhen,“ sagte Joos. Durch die Krise habe sich aber auch viel im Ablauf geändert, erklärte der Geschäftsführer. „Reisen sind so gut wie ganz gestrichen, dafür arbeiten wir viel mit Videokonferenzen. Das bedeutet aber auch für uns als digitalisierungsaffines Unternehmen gewaltige Umstellungen,“ berichtet Joos aus der Praxis.

Daniel Karrais, digitalpolitischer Sprecher der FDP/DVP-Landtagsfraktion, erkundigte sich, wie dies von den Kunden angenommen werde. „Insgesamt sehr gut. Nichtsdestotrotz verkaufen wir am effektivsten im persönlichen Kontakt bei Veranstaltungen, Messen oder Vor-Ort-Terminen. Das ist aber momentan nur mit Einschränkungen oder gar nicht erlaubt,“ stellt Joos fest. Dem stimmt Karrais zu: „Als Digitalpolitiker bin ich immer ein Fan davon neue, digitale Wege der Kommunikation auszuprobieren und dies beispielsweise auch Gemeinderäten oder Vereinen zu ermöglichen. Ein persönliches Gespräch kann dadurch allerdings nie ersetzt werden.“ Dennoch sei es für den Abgeordneten ein wichtiges Anliegen den Ausbau von Glasfaser und Mobilfunk voranzutreiben. „Datenleitungen sind für dieses Jahrhundert das, was Straßen und Schienen für das 20. Jahrhundert waren. Hier müssen wir deutlich besser werden,“ ist der Politiker überzeugt. Das Inkom sei zwar bereits mit Glasfaseranschlüssen versorgt, jedoch müsse von überall ein schneller Internetzugriff gewährleistet sein, ist Karrais sicher.

Auf das Thema Fachkräfte, die gerade im IT-Bereich gefragt seien, angesprochen kann macs Software punkten. „Wir haben es wiederholt geschafft das Siegel „Attraktiver Arbeitgeber in Gold“ von der IHK zu bekommen. Das Siegel erhalten nur sehr wenige Firmen und ist eine echte Auszeichnung,“ berichtet Joos auch mit etwas Stolz. Von der Attraktivität der Räumlichkeiten konnten sich die Besucher bei einem kurzen Rundgang im Anschluss an das Gespräch überzeugen.

 

 

 

 

 

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FDP-Landtagsabgeordneter Daniel Karrais besucht den Mühlbachhof in Wittershausen

FDP-Landtagsabgeordneter Daniel Karrais in Sachen Agrarpolitik im Wahlkreis unterwegs

Mit dem agrarpolitischen Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Klaus Hoher besuchte Daniel Karrais kürzlich den Mühlbachhof in Wittershausen. Auf dem Hof von Andreas Haberer ließen sich die Landespolitiker die Biogasanlage erklären und nutzten dazu die Gelegenheit mit dem Verantwortlichen des Kreisbauernverbandes, Manfred Haas, Eugen Haberer, Ernst-Martin Bilger sowie weiteren Landwirten ins Gespräch zu kommen. Mit Hans Klaiber war auch der Leiter des Landwirtschaftsamtes mit von der Partie.

Andreas Haberer erklärte die Biogasanlage, mit der 110 Hausanschlüsse und damit ein Drittel der Ortschaft mit Nahwärme versorgt werden. „Unser Geschäftsmodell baut auf einer guten Zusammenarbeit mit 35 Zuliefererbetrieben auf,“ so Haberer. Die Anlage sei so dimensioniert, dass Strom für 1800 bis 2000 Haushalte produziert werde. Im vergangenen Jahr hat das Nahwärmenetz des Betriebs 350 000 Liter Heizöl ersetzt, berichtet Haberer weiter. Ganz ohne ginge es jedoch nicht. So werde die Notfall- bzw. Spitzenlastversorgung über zwei Ölkessel sichergestellt. „Wir fahren dabei die Versorgung innerhalb von 5 Minuten von 0 auf voll hoch,“ so der Wittershauser Landwirt. Im Winter bestehe natürlicherweise ein höherer Strombedarf als im Sommer. „Im Gasspeicher wird hierbei die Rohenergie in Form von Biogas gespeichert. Daraus decken wir den Gasbedarf für die Phasen, in denen viel Strom im Netz gebraucht wird. In den Phasen, in denen zu viel Strom im Netz ist, füllt sich der Gasspeicher wieder, um später wiederum den höheren Bedarf zu decken,“ verdeutlicht Haberer weiter. So funktioniere der einfachste und günstigste Energiespeicher ohne seltene, teure Rohstoffe zu verbrauchen.

Für die Kritik an den Bauern wegen des Insekten- und Bienensterbens hat der junge Unternehmer kein Verständnis: „Wenn man als Landwirt Bienen ernährt ist man der King, wenn man Menschen ernährt der Depp.“ Dem stimmte Hoher zu: „Im Gegensatz zu den häufigen Unterstellungen in den Medien sind die Landwirte ganz sicher nicht für das Artensterben verantwortlich. Viele verstehen nicht, dass die Landwirtschaft von Insekten lebt. Daher ist sie auch stets bemüht, die ausgebrachte Menge an Dünge- und Pflanzenschutzmitteln zu verringern.“

In der anschließenden Diskussion ging es um den Verwaltungsaufwand und die Verwaltungskontrollen mit denen sich die Landwirte konfrontiert sehen. Kreisvorsitzender des Kreisbauernverbandes, Manfred Haas forderte mehr Freiraum für Kontrolleure und die Betriebsinhaber. Über den Diskurs mit den Naturschützern berichtet er: „Wir Bauern werden leider immer öfter für das Artensterben verantwortlich gemacht, aber dass es in den Gärten nicht mehr blüht, das spricht keiner an.“ Kritisiert wurde auch der Flächenverbrauch durch ständige Ausweitung von Bebauungsflächen. Absolut kein Verständnis zeigten die anwesenden Landwirte dafür, dass landwirtschaftliche Flächen immer wieder mit Photovoltaikanlagen belegt werden. Da waren sich der Leiter des Landwirtschaftsamtes und die beiden FDP-Politiker einig, „diese Anlagen gehören aufs Dach, nötigenfalls noch auf eine Erddeponie“. Hoher ergänzt: „Auf wertvollem Ackerboden sind diese Anlagen einfach fehl am Platz.“

Auch die Düngeverordnung wurde kritisiert. Die ganze Republik werde über einen Kamm geschert, obwohl die Vorrausetzungen oft sehr unterschiedlich seien. Im Schwarzwald seien sie ungleich schwieriger als auf den weiten, ebenen Flächen in Niedersachsen. Haberer verwies auch auf die bis 2012 höchst ungleiche Förderung von erneuerbaren Energien mit 54 Milliarden im Gegensatz zu 242 Milliarden für die Steinkohle. Karrais, der energiepolitischer Sprecher der FDP/DVP-Fraktion ist, pflichtete ihm bei: „Die fossilen Energieträger dürfen nicht einseitig gefördert werden. Ich bin ein Verfechter des Zertifikatehandels, denn dadurch könnte die unselige EEG-Umlage komplett abgeschafft werden.“

Eine rundum gelungene Veranstaltung resümierten sowohl die Bauern als auch die beiden FDP-Politiker.

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Komm.ONE ist wichtiger Akteur für digitale Kommunen

Erste Beratung Gesetzentwurfs zur Änderung des ADV-Zusammenarbeitsgesetzes

Namensänderung ist richtig, hätte aber vermieden werden können

Zur heutigen ersten Beratung des Gesetzentwurfs der Landesregierung zum Gesetz zur Änderung des ADV-Zusammenarbeitsgesetzes und anderer Vorschriften, sagt der Sprecher für Digitalisierung der FDP/DVP Fraktion Daniel Karrais:

„Baden-Württemberg hinkt bei der Umsetzung von E-Government Angeboten und Strukturen hinterher. Die digitale Verwaltung ist gefordert, sich der Lebenswirklichkeit der Bürgerinnen und Bürger anzupassen. Derzeit geht der Stand beim E-Government an der digitalen Lebenswirklichkeit der Menschen vorbei. Wichtige wäre die Etablierung des Once-Only-Prinzips. Bürger sollten Dokumente wie Geburtsurkunden, Meldenachweise oder Handelsregistereinträge nicht mehr bei jeder Stelle neu vorlegen müssen Allerdings kann das nur gelingen, wenn auch der Breitbandausbau flächendeckend die notwendige Infrastruktur bildet. Einen Antrag zwar Online ausfüllen zu können, ihn aber dann ausdrucken zu müssen und auf die Post zu bringen, ist nicht das, was wir Freie Demokraten unter E-Government verstehen. Bisher hatte sich ITEOS mit seiner Arbeit nicht immer mit Ruhm bekleckert, wenn man sich das Debakel der gescheiterten Bildungsplattform „ella@bw“.  Es bleibt zu hoffen, dass die Änderung des Namens von vormals ITEOS hin zu Komm.ONE ohne ein weiteres fachliches Debakel vonstattengeht.“

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Bei den Einheimischen universell Kochen gelernt

Landtagsabgeordneter Daniel Karrais (FDP) und der Waldmössinger Ortsvorsteher Markus Falk besuchen Spice Shop

London, Paris und Waldmössingen. In einem Atemzug nannte Birgit Erath, Inhaberin des Spice Shops ihre wichtigsten Verkaufsstellen. Der FDP-Landtagsabgeordnete Daniel Karrais und Waldmössingens neuer Ortsvorsteher Markus Falk interessierten sich für das erfolgreiche Konzept der Unternehmerin. Im Laufe des Gesprächs gab es neben den Einblicken in den unternehmerischen Erfolg auch umfassende Einblicke in die ungewöhnliche Lebensgeschichte der Frau aus Waldmössingen.

Vor knapp 40 Jahren begann das Auslandsabenteuer Eraths. Sie ging als Au-pair nach England, nachdem ihr der Vater das Königreich schmackhaft machte. In England sei ihr aufgefallen, dass die Briten keine „gscheiten Gewürze“ hatten, so Erath. Ein Gewürzstand auf dem Zwetschgenmarkt in Heiligenbronn animierte sie in London ein solches Verkaufskonzept zu starten. Gleich der erste Versuch war finanziell erfolgreich und Erath verbesserte ihr Angebot ständig, denn in England gab es zu dieser Zeit keine Gewürze mit Paprika. „Meine eigenen Kreationen wurden mir nahezu aus den Händen gerissen. Paprika ist essentiell für eine gute Küche,“ berichtet Erath. Mit immer größer werdendem Erfolg suchte die kreative Unternehmerin Gewürze auf der der ganzen Welt. „Essen und Gewürze haben eine universale Sprache,“ erklärt Erath. Mit dieser Einstellung kam sie durch alle Kontinente, dabei immer auf der Suche nach landestypischen Gerichten. „So habe ich in vielen Ecken der Welt von der Pieke aus Kochen gelernt,“ schmunzelte die Gewürzexpertin. Ende 2007 zog es Erath, nach dem Tod ihres Mannes, wieder zurück in den Landkreis Rottweil.

Im Schramberger Stadtteil Waldmössingen setzte die willensstarke Unternehmerin nun ihren Erfolg fort. Den Spice Shop besuchen Kunden aus der halben Republik und den südlichen Nachbarländern, berichtet Erath. Die Gewürze bezieht sie vorwiegend aus Indonesien von Farmern oder Betrieben von Missionsstationen. Eines der Erfolgskonzepte sei, dass Eraths Lieferanten immer einen fairen, am Weltmarkt orientierten Preis bekommen. „In einer Zeit in der man auf jeden Fall den niedrigsten Preis erzielen möchte finde, ich das klasse. Fairness kommt dabei oftmals viel zu kurz,“ kommentiert Karrais das Konzept von Erath.

Nach den Auswirkungen der Corona-Krise gefragt berichtete Erath von deutlich weniger Laufkundschaft, aber einem guten Zuwachs im Online-Geschäft. Karrais, der digitalpolitischer Sprecher der FDP/DVP-Landtagsfraktion ist, erklärt: „Von Videokonferenzen im Beruf bis hin zu digitalen Chorproben, die Corona-Krise führte tatsächlich in allen Lebensbereichen und Branchen dazu, dass die Wichtigkeit der Digitalisierung erkannt wurde. Auch das Online-Geschäft nahm dadurch deutlich zu.“ Nichtsdestotrotz fände es Karrais beachtlich, dass ein kleines Unternehmen wie der Waldmössinger Spice Shop die Chancen des Online-Handels auch so nutze. Davon könnten sich andere Unternehmen und Behörden eine Scheibe abschneiden.

Neben dem Verkauf der selbst gemischten Gewürze in den typischen Spice Dosen gibt es auch Schau-Kochen für Gruppen. Die Veranstaltungen müssen auf Grund der Pandemie und der Abstands- und Hygieneverordnungen aktuell leider ausfallen, so Erath. Nichtsdestotrotz zeigte sich die Gewürzexpertin zuversichtlich, dass ihre Kochevents bald wieder stattfinden können.

 

 

 

 

 

 

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Statt Gießkanne braucht es Impulse für nachhaltige Wertschöpfung

 

  • Carl Glauner erläutert Landtagsabgeordneten Dr. Timm Kern und Daniel Karrais aktuelle Lage
  • Außengastronomie hilft, viele Gaststätten aber noch lange nicht über den Berg, sondern dauerhaft gefährdet
  • Gesprächspartner fordern Zukunftsentwürfe mit dauerhaften Verbesserungen statt einfachem Weiter-So

„Durch den monatelangen Einbruch bei der Gastronomie sind wir trotz des leichten Anstiegs der letzten Tage noch lange nicht über den Berg. Viele Privatleute haben ihre Gärten und Innenräume verschönert, auch dort lässt es sich gut verweilen. Ob sie in ihrer Gesamtheit wieder öffentliche Gaststätten besuchen, bleibt abzuwarten. Positiv ist, dass die Außengastronomie an vielen Stellen gut angenommen wird.“ Der Inhaber der Alpirsbacher Klosterbrauerei, Carl Glauner, erläuterte den FDP-Landtagsabgeordneten Dr. Timm Kern (Freudenstadt) und Daniel Karrais (Rottweil) seine Einschätzung der aktuellen Lage bei Brauereien, Gaststätten und Tourismusbetrieben.

„Viele Einzelhändler melden zurück, dass der ausbleibende Tagestourismus im nördlichen Schwarzwald zu herben Umsatzeinbrüchen führt. Leider gab es auch Gaststätten, die im Zuge unserer Alpi Bonds-Aktion signalisiert haben, dass sie ihre Lokale vermutlich dauerhaft schließen werden. Fehlen öffentliche Treffpunkte, so fehlt aber auch ein wichtiger Motor für bürgerschaftliches Engagement“, sagte Carl Glauner.

Mit Blick auf das Konjunkturprogramm der Großen Koalition sagte Carl Glauner: „Die sechsmonatige Absenkung der Mehrwertsteuer bringt erhebliche bürokratische Aufgaben mit sich. Angesichts der voreiligen Euphorie bleibt abzuwarten, ob daraus eine dauerhafte Konjunkturwirkung ausgeht. Besser wäre eine dauerhafte Entlastung für Privatpersonen und Unternehmen gewesen, damit diese auch in technologische Innovationen investieren können.“

Auch die FDP-Abgeordneten Kern und Karrais erläuterten in der Diskussion, dass die jetzigen Erfahrungen zwingend für einen Neuanfang und kein einfaches Weiter-so genutzt werden müssen: „Die digitalen Defizite des Staates und der Bildungseinrichtungen sind eklatant. Deshalb müssen jetzt spürbare Verbesserungen her.“ Beispielhaft nannte Daniel Karrais ein digitales Bürgerkonto, damit endlich Schluss ist mit dem Dokumenten-Wirr-Warr und unzähligen Amtsbesuche für einfachste Verwaltungsdienstleistungen.

Timm Kern nannte Investitionsausgaben, wie die Förderung von Glaserfaser-Breitbandanschlüssen und dauerhaften Verbesserungen für besser ausgestattete Bildungseinrichtungen: „Statt der Gießkanne brauchen wir Impulse, die dauerhaft zu nachhaltiger Wertschöpfung führen. Privatpersonen, die Glasfaser haben, sparen sich künftig viel Zeit beim digitalen Arbeiten. Lehrer, die gut ausgestattet sind, können kollaborativ mit Schülern und Eltern zusammenarbeiten und sich so besser auf pädagogische Arbeit konzentrieren.“ Carl Glauner ermutigte die Abgeordneten, solche Zukunftsentwürfe stärker in die politische Debatte einzubringen.

 

 

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FDP-Abgeordnete besuchen Obst-und Gartenbauverein Vöhringen

Die FDP-Landtagsabgeordneten Klaus Hoher (Wahlkreis Bodensee) und Daniel Karrais (Wahlkreis Rottweil) haben sich bei einem Besuch des Obst- und Gartenbauvereins in Vöhringen mit den Mitgliedern ausgetauscht. Der junge Verein wurde vor fast zwei Jahren aus einem Freundeskreis von Landschaftsgärtnern, Fachleuten für Streuobstpflege sowie naturbegeisterten Praktikern gegründet und erreiche mittlerweile eine Anzahl von 30 Mitgliedern, wie die Teilnehmer an dem Treffen berichten. Die vorwiegend jungen Mitglieder produzieren unter anderem eigenen Apfelsaft, der bei einem bereits zwei Mal abgehalten Sommerfest unter anderem angeboten werde.

Wiesen und Bäume gäbe es für den Verein, doch die nötige Förderung fehle, so Patrick Wissner, Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins. „Wir haben genug Ideen, wie wir beispielsweise auch Kinder an das Thema Natur, Ernte und den Verein an sich heranführen könnten, doch leider fehlen uns oftmals die finanziellen Mittel, vor allem für Gerätschaften,“ verdeutlicht Wissner. Der Wahlkreisabgeordnete Karrais, der im Landtag unter anderem im Ausschuss für Umwelt und Energie für das Thema Naturschutz zuständig ist, versprach nachzuhaken, welche Förderungen für den Verein in Frage kämen.

Klaus Hoher, der agrarpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion ist, und sein lokaler Kollege Karrais sehen in Obst- und Gartenbauvereinen ein wichtiges Bindeglied zwischen Bevölkerung und der professionellen Landwirtschaft. „Die Landwirtschaft ist in Verruf geraten. Oft wird unterstellt, es gehe den Landwirten darum so viel Dünger und Spritzmittel, wie möglich aufs Feld zu bringen. Vielen ist auch gar nicht klar, wie viel Arbeit hinter Lebensmitteln steckt,“ spricht Karrais ein derzeitiges Problem in der Darstellung an. Darum sehe er im Obst- und Gartenbauverein die Chance an der landwirtschaftlichen Bildung mitzuwirken. „Für Kinder ist es wichtig, dass sie lernen, wo der Apfelsaft herkommt, den sie tagtäglich trinken. Dann noch selber mitanzupacken zeigt, was dahintersteckt und steigert die Wertschätzung für landwirtschaftliche Erzeugnisse,“ sagt Karrais. Es sei aus Sicht des Abgeordneten sehr wichtig, auch über den ehrenamtlichen Weg aufzuklären, dass Landwirtschaft nichts Schmutziges oder Verwerfliches an sich habe. Auch Klaus Hoher, selbst von Beruf Landwirt, lobt den Verein: „Ich finde es toll, dass sich in diesem Verein auch viele junge Leute für ihre Region engagieren. Obst- und Gartenbau erlebbar zu machen, hilft viel beim Verständnis,“ so Hoher.

 

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Karrais besucht Einzelhandel in Rottweil

https://www.nrwz.de/rottweil/perspektiven-fuer-die-haendler-gefordert/264505?fbclid=IwAR3J3lC9bu4Ht3UN51R1LJQ-IXvaCohAkqS1B2qtumzmDjSgFuaM-W3lD1E

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des GHV Rottweil, Detlev Maier, hat der FDP-Landtagsabgeordnete und Stadtrat Daniel Karrais verschiedene Einzelhandelsunternehmen in Rottweil besucht.

Bei einem Rundgang durch die Stadt Rottweil erkundigte sich Daniel Karrais, Wahlkreisabgeordneter der FDP/DVP-Landtagsfraktion, gemeinsam mit Detlev Maier, Vorsitzender des GHV Rottweil, bei den Inhabern verschiedener Geschäfte in der Rottweiler Innenstadt nach der Lage der Händler.

Schuhmachermeister Karl-Heinz Auch hatte das große Glück, dass er als Handwerker und Dienstleister des Gesundheitswesens seine Kunden auch weiterhin während des Lockdowns mit orthopädischen Einlagen und Zurichtungen sowie Reparaturen versorgen konnte. Ganz anders erging es hier Marius Kirsner von Intersport Kirsner. Während Ende April die ersten Geschäfte ihre Tore bereits öffnen durften, musste Intersport Kirsner aufgrund der 800-Quadratmeter-Regel geschlossen bleiben. „Diese Einschränkung glich eher einer Willkür als einer objektiven Beurteilung der Sachlage. Zum Glück haben die Gerichte das gekippt,“ so Karrais. Bereits Mitte April plädierten die Liberalen für eine Regelung, die sich nach der Zahl der erlaubten Person pro Fläche richte.

Anke Bitsch, Inhaberin des Blumengeschäftes Rosenkavalier, beklagte den Wegfall des Ostergeschäfts. Auch wie es weitergehe, sei immer noch sehr ungewiss. „Unsere Kunden kaufen oft Geschenke, für Anlässe, bei denen sie eingeladen sind. Diese Anlässe gibt es aber gerade nicht,“ meint Bitsch, die erst vor kurzem in das Geschäft eingestiegen ist. Mit im Club der Neueinsteiger ist Tina Graf mit der Petite Confiserie Graf. Zwar sei es immer noch schwer an gewisse Zutaten für manche Pralinen zu kommen, aber es fänden immer mehr Kunden den Weg in den Laden, um Grafs kleine Versuchungen zu kaufen.

Der Chef des Herrenausstatter Gent. Tobias Rützel zeigte sich insgesamt optimistisch. Aus Rützels Sicht habe sich gezeigt, wie wichtig ein lokaler Online-Marktplatz sein könne. So habe er die Zeit der Schließungen genutzt sich hierbei weiter zu entwickeln. Über die Initiative des GHV „Rottweil liefert’s“ tauschten sich Maier und Karrais auch auf den Wegen zwischen den verschiedenen Geschäften aus. „Die Aktion wurde recht gut angenommen und hat vielen der Teilnehmer etwas Umsatz beschert,“ so Maier. Wichtig sei jedoch, dass es jetzt bald Möglichkeiten gebe, wieder Anlässe zu geben in die Stadt zu kommen, so Maier. Auch die besuchten Geschäftsinhaber berichteten, dass die Laufkundschaft recht wenig sei, wohl auch wegen der Maskenpflicht, die nicht zum Verweilen im Geschäft einlade.

„Wir müssen dem Einzelhandel in der kommenden Zeit Perspektiven bieten. Wir schlagen auf Landesebene vor, den Kommunen und Händlern die Möglichkeit zu geben, mehr verkaufsoffene Sonntage in den nächsten beiden Jahren zu veranstalten,“ sagte Karrais dazu. Bisher brauche man für die Sonderöffnungen an Sonntagen einen Anlass. Es sei jedoch wichtig, dass diese Tage, die zusätzliche potentielle Kunden in die Stadt bringen könnten, möglichst einfach vom lokalen Handel festgelegt werden dürfen, so Karrais. „Verkaufsoffene Sonntage bringen zusätzlichen Umsatz in die Kassen. Das ist nach den langen Schließung dringend nötig,“ meint der Landtagsabgeordnete dazu. Man müsse jetzt politisch alles tun, um die Einzelhändler und die Gastronomie zu unterstützen. „Geschäfte und Lokale, die wir heute verlieren, bekommen wir nicht so schnell zurück. Darum müssen wir genau hinschauen, wie wir die Kernorte durch ein breites Angebot attraktiv halten können,“ schließt Karrais ab.

Text zum Bild: Anke Bitsch schildert dem GHV-Vorsitzenden Detlev Maier (mitte) und dem Landtagsabgeordneten Daniel Karrais ihre Situation im Rosenkavali

 

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Landtagsabgeordneter Karrais mit dem HGV Schramberg unterwegs

HGV diskutiert mit Landtagsabgeordnetem über die Situation

Schramberg. Der Landtagsabgeordnete Daniel Karrais interessierte sich bei einem Besuch und Austausch mit dem HGV Schramberg und Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr für die Situation des Einzelhandels und der Gastronomie in der Fünf-Täler-Stadt. Gemeinsam mit der HGV-Vorsitzenden Kirsten Moosmann und Geschäftsstellenleiterin Manuela Klausmann machte sich die Gruppe auf den Weg durch einige Geschäfte in der Innenstadt. Beeindruckt haben den Landespolitiker die Vielfalt inhabergeführter Betriebe, die Schramberg zu bieten hat.

Im Gespräch tauschte Karrais sich mit Eisenlohr und den HGV-Vertreterinnen über mögliche politische Maßnahmen zur Stärkung des Handels und der Gastronomie aus, um die Betriebe durch die Folgen der Corona-Maßnahmen zu bringen. „Im Modebereich ist die Frühjahrskollektion noch da und es geht schon in Richtung Sommer“, so HGV-Chefin Moosmann. Ein einheitlicher gemeinsamer Start des Schlussverkaufs wäre wichtig, um Rabattschlachten zu vermeiden. Dies sei in den Niederlanden bereits beschlossen. Klausmann ergänzte, dass Händlern und Gastronomen von der Politik mehr unternehmerische Freiheit eingeräumt werden müsse. „Vor allem die Arbeitszeitregeln sollten flexibler gestaltet werden. Viele dürfen gar nicht nebenberuflich aushelfen, obwohl sie das selbst wollen. Für zwei Stunden lohnt es sich nicht extra zu kommen,“ bestätigt Moosmann aus ihren Erfahrungen als Chefin der Bar in der Majolika. Karrais unterstützte die Rufe nach mehr Entscheidungsfreiheit, denn „bei meinen Besuchen erlebe ich immer wieder ein gutes unternehmerisches Gespür und Verantwortungsbewusstsein für die Mitarbeiter. Wir sollten nicht durch zu viele Regeln Wachstumschancen kaputt machen.“

Als wichtigen Frequenzbringer für Geschäfte und Gastronomie sieht Oberbürgermeisterin Eisenlohr den Tourismus. „Wir haben als Teil des Schwarzwalds viel Potential, das ich weiter aktivieren möchte,“ so Eisenlohr. Auch Karrais möchte den Tourismus im Kreis voranbringen, da es im Vergleich zu anderen Regionen hier noch „viel zu holen“ gebe. Das Land werde mittlerweile verstärkt aktiv im Tourismusbereich, meint der Abgeordnete, der auch im Tourismusausschuss sitzt. Hier könne man eventuell partizipieren.

Im Gespräch mit Jens Krön bei Lederwaren Krön ging es dem Digitalisierungsexperte Karrais um die Möglichkeiten des Online-shops. Mit den Shops sei so, dass der Verkauf auf Plattformen von Lieferantenseite untersagt ist. Ein eigener Online-Shop verursache hohe Kosten und Aufwand im Bereich einer weiteren Filiale und wolle so wohl überlegt werden, so Krön. „Ein Gemeinschaftsprojekt, wie ein online-Marktplatz, macht aus Kosten und Aufwandsgründen bei den zu erwarteten Umsätzen keinen Sinn, da die Kunden eher direkt bei den Platzhirschen kaufen, als bei einem lokalen Marktplatz“, erläuterte Jens Krön seine Einschätzung. Wenn online dann überregional, der Aufwand für die Händler sei allerdings erheblich.
Einen Online-Marktplatz sehe er daher nur als Gemeinschaftsprojekt als sinnvoll an. Krön, der von einem schleppenden Wiederanlaufen sprach, hatte deutliche Umsatzeinbußen zu verzeichnen. Dazu trage auch die Maskenpflicht und die begrenzte Zahl von Kunden die gleichzeitig im Geschäft sein dürften bei. Er wünschte sich einen Fahrplan, der eine Perspektive gebe, wann es wie weitergehe. Dabei denke er vor allem an potentielle Kunden, die wissen wollen, ob sie weiterhin voll bezahlt werden oder gar ihren Job verlieren, bevor sie Geld ausgeben.

Ein anderes Bild zeichnete Johannes Kempf vom Porzellanhaus Schinle. Geschirr, Haushaltsartikel und Deko seien in Zeiten von Home Office und ausfallenden Urlauben gefragt, da sich die Leute für daheim etwas gönnen wollen. Dennoch sei die Stimmung anders als vor der Krise. Kempf setze jedoch auf Optimismus.
Fotografin Annette Kasenbacher berichtete, dass es langsam wieder nach oben gehe. Die erfahrene Unternehmerin habe durch immer wieder kreative Lösungen versucht Kontakt mit den Kunden zu halten. Für den FDP-Politiker ein gutes Beispiel für „gutes unternehmerisches Gespür.“

Die politische Arbeit in Stuttgart, Ideen einbringen, wichtige Entscheidungen treffen, aber auch als Parlamentarier der Kontrollfunktion gegenüber der Landesregierung nachkommen, sei für Karrais die eine Seite seiner Aufgabe. Sich an der Basis zu informieren, über die Sorgen und Nöte der Unternehmer, der Schulen oder Gemeindeverwaltungen, sei hierfür aber die Voraussetzung. Dieser wichtigen Aufgabe nimmt sich der FDP-Landespolitiker derzeit sehr intensiv an. Karrais Credo: „Gute Politik für die Menschen im Landkreis kann ich nicht am grünen Tisch oder per Telefon machen. Es sind die Ideen der Basis im Wahlkreis, die es aufzugreifen gilt.“

 

 

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Jeder Tag ohne weitere Hilfen kostet Unternehmen die Existenz

Der Ministerpräsident darf Hilfen nicht weiter verzögern

Zur heutigen Anmeldung von neuen Corona-Hilfen durch Wirtschafts- und Justizministerium erklären der tourismuspolitische Sprecher der FDP/DVP Fraktion, Prof. Dr. Erik Schweickert und das Mitglied des Tourismusausschusses, Daniel Karrais:

Schweickert: „Das nach dem Stoppschild, dass der Ministerpräsident den Fachministerien beim Thema weiterer Hilfen für stark von der Corona-Krise betroffenen Branchen gezeigt hat, nun die Vorschläge kommen, begrüßen wir. Aber insbesondere beim Tourismus, bei Schaustellern und im Messebereich, die teilweise noch Monate keinerlei Umsatzaussicht haben, zählt nun Schnelligkeit. Es war seither schon nicht nachzuvollziehen, warum man keine schnelle weitere Hilfe bewilligt hat, diese unnötige Zusatzschleife über die Staatskanzlei ist allerdings für viele Betriebe das Aus. Jeder Tag ohne weitere Hilfe kostet Unternehmen im Land die Existenz.“

Karrais: „Das nun laut Verlautbarung des Justiz- und Tourismusministers jetzt die Reisebranche auch endlich auf der Agenda der Landesregierung gelandet ist, nachdem für diese seither nichts vorgesehen war, ist für die Betroffenen ein schwaches Licht am Horizont. Jetzt erwarten für vom Ministerpräsidenten, dies nicht aus falsch verstandener Eitelkeit nun noch länger zu verzögern.“