Über Team Karrais
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Einträge von Team Karrais
Karrais besucht Wilflingen (Heimatliebe-Tour)
Im Rahmen seiner Heimatliebe-Tour besuchte der FDP-Landtagsabgeordnete Daniel Karrais Wilflingen. Im Austausch mit Ortsvorsteher Andreas Muschal, Bürgermeister Thomas Albrecht, Ortschaftsräten, Feuerwehr-Abteilungskommandanten Tobias Bucher, Verwaltungsleiter sowie Edmund Müller, Marius Leibold und Fabian Muschal von den Vereinen ging es um die lokalen Herausforderungen des Ortsteils von Wellendingen.
Zentrales Thema beim Besuch war die Freiwillige Feuerwehr. Dank einer finanzstarken Kommune ist auch die Abteilungswehr gut ausgestattet und dadurch mit neuen Fahrzeugen auf dem neuesten Stand. Ortsvorsteher Andreas Muschal zeigte sich sehr zufrieden und erläuterte zusammen mit Bucher die Baustelle „neues Feuerwehrgerätehaus“. Bürgermeister Thomas Albrecht verwies auf die Investition der Gemeinde, immerhin 1,2 Millionen Euro. Dazu erhält die Kommune einen kleinen Zuschuss von 90.000 Euro vom Land. Das sei zwar besser als nichts, aber große Sprünge könne man als Kommune damit nicht machen, findet der Bürgermeister.
Kritik am Land kam vom Abteilungskommandanten. „Der Digitalfunk funktioniert einwandfrei aber das Land schränkt die Nutzungsmöglichkeiten ein. 25 Männer und Frauen umfasst die Freiwillige Feuerwehr, aber für den Digitalfunk gibt es nur eine SIM-Karte für die Funkgeräte. Bei größeren Feuerwehren mit Kommandowagen gibt es immerhin 4 SIM-Karten. Für Karrais, der Sprecher für Digitalisierung, war diese Einschränkung neu und nicht nachvollziehbar. „Eine SIM-Karte kostet nicht viel, würde aber viel helfen“. Er wird sich im Innenministerium informieren was die Gründe für diese Beschränkung sind.
Bürgermeister Albrecht thematisierte den Ausbau des schnellen Internets. Glasfaser liegt im Verteilerkasten, aber es geht nicht weiter. Aus Kostengründen schließen viele mögliche Nutzer den Vertrag mit Telekom nicht ab. Für Karrais ist es ein „Henne – Ei Problem“. Dennoch lohne sich der Umstieg auf Glasfaser, da die Qualität und Zuverlässigkeit im Vergleich zu den veralteten Kupferleitungen um ein Vielfaches höher seien.
Beim Thema Finanzen plädierte Karrais für mehr Eigenverantwortung der Kommunen. „Man muss den Gemeinden mehr vertrauen und ihnen mehr Entscheidungsbefugnisse zugestehen, denn vor Ort weiß man am besten was sinnvoll und richtig ist.“ Albrecht ergänzte sein Modell: „Wenn man den Gemeinden 90 Prozent der Steuern gäbe, ginge es dem Land besser“. Beide waren sich einig, dass es ein Bohren eines dicken Brettes ist, die Kompetenz für die Entscheidungen nach unten zu verlagern.
Info: Im Rahmen der Heimatliebe-Tour besucht Daniel Karrais die Ortschaften und Gemeinden im Kreis Rottweil, um direkt mit den Menschen vor Ort über ihre Anliegen zu sprechen. „Ohne große Reden, dafür mit offenen Ohren: Was läuft gut, was nicht? Mein Ziel: zuhören, verstehen, anpacken“, erklärt der Abgeordnete. Die Termine werden gegebenenfalls vorab in den Gemeinden, in den lokalen Medien und in den Sozialen Medien angekündigt.
Bildunterschrift: An der Baustelle des neuen Feuerwehrgerätehauses informierte sich der FDP-Abgeordnete Daniel Karrais (2.v.re) bei Ortschaftsräten und Vereinsvorständen über die Situation in Wilflingen. Mit dabei waren auch Ortsvorsteher Andreas Muschal (re) und Bürgermeister Thomas Albrecht (li) (Foto: Rack)
Karrais zu Gast in Fischingen (Heimatliebe-Tour)
„Ehrenamtliche verdienen Vertrauen“
Im Rahmen seiner Heimatliebe-Tour hat der FDP-Landtagsabgeordnete Daniel Karrais Fischingen besucht. Im Austausch mit Ortsvorsteher Jürgen Huber, Mitgliedern des Ortschaftsrats sowie Vertreterinnen und Vertretern aus den Vereinen informierte er sich über zentrale Anliegen des Sulzer Ortsteils. Themen waren insbesondere die Belastung der Vereine, der öffentliche Nahverkehr sowie der Hochwasserschutz.
„Unsere 13 Vereine und Organisationen sorgen für ein starkes Miteinander. Sie bringen Menschen zusammen und gestalten das Leben hier in Fischingen entscheidend mit“, betont Ortsvorsteher Huber. Jedoch berichten die Vertreterinnen und Vertreter aus den Vereinen, dass überbordende Vorschriften und steigende Anforderungen sie immer mehr belasten. Beispielhaft nennen sie hohe Sicherheitsauflagen und komplizierte Genehmigungen für Umzüge oder Vereinsfeste. Karrais, der im Landtag den Kreis Rottweil vertritt, fordert: „Überflüssige Vorschriften müssen weg. Sie schrecken Menschen ab, die sich engagieren wollen. Und das, wo es den Vereinen oft schon an Nachwuchs mangelt“. Es brauche nicht mehr Kontrolle, sondern mehr Vertrauen in die Arbeit der Menschen vor Ort. „Eine Task-Force Ehrenamt, welche konkrete Entlastungen vorbereitet, kann den Vereinen helfen“, so der Landtagsabgeordnete.
Ein weiteres Thema ist der Hochwasserschutz. „Fischingen liegt am Neckar. Wenn hier das Wasser steigt, dann bekommen wir das schnell zu spüren“, betont Huber. Deshalb seien aktuell Maßnahmen, wie eine Schutzmauer im Gespräch. Das koste jedoch mehrere Millionen Euro. Es sei noch unklar, woher das Geld kommen soll. Der Landtagsabgeordnete Karrais verwies darauf, dass ein Landesprogramm zur Renaturierung von Flüssen Fischingen bei der Finanzierung helfen könne.
Auch die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr beschäftigt den Orttsteil. „Der Schülerverkehr funktioniert sehr gut. Zudem sind wir über einen Regiobus an die umliegenden Orte und Städte angebunden“, beschreibt Huber die Lage. Allerdings wünschten sich die Einwohnerinnen und Einwohner regelmäßigere Halte. Denn einige Neubaugebiete werden nicht angefahren, obwohl dort viele Menschen den ÖPNV in Anspruch nehmen würden. Karrais versprach sich zu informieren, welche Möglichkeiten es für eine bessere ÖPNV-Anbindung gibt. Auch die Zukunft der Gäubahn war Thema beim Austausch, schließlich gehe die Trasse mitten durch den Ort. Früher habe es sogar einen Bahnhof gegeben, berichtet Huber. „Beim Ausbau der Strecke und wo dieser stattfindet, ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Da ist noch viel im Fluss“, sagt Karrais dazu.
Karrais kündigte an sich an entsprechender Stelle für die Anliegen von Fischingen einzusetzen.
Info: Im Rahmen der Heimatliebe-Tour besucht Daniel Karrais die Ortschaften und Gemeinden im Kreis Rottweil, um direkt mit den Menschen vor Ort über ihre Anliegen zu sprechen. „Ohne große Reden, dafür mit offenen Ohren: Was läuft gut, was nicht? Mein Ziel: zuhören, verstehen, anpacken“, erklärt der Abgeordnete. Die Termine werden gegebenenfalls vorab in den Gemeinden, in den lokalen Medien und in den Sozialen Medien angekündigt.
Bildunterschrift (v.l.n.r.):
Rebekka Kaminski, Melanie Rebmann-Deuringer, Jürgen Huber, Edwin Joachim, Meinrad Bossenmaier Daniel Karrais, Kurt Klingenstein, Karl-Heinz Mysliwietz, Frank Bossenmaier, Bernhard Bossenmaier, Hubert Breisinger, Axel Schon, Bruno Kaupp, Sabine Bossenmaier, Hans-Rolf Bossenmaier, Raimund Kreher
(Foto: Siebers)
Karrais spricht sich gegen Windkraftanlagen im Feurenmoos aus
„Feurenmoos ist vergleichsweise schlechter Standort“
Der FDP-Landtagsabgeordnete Daniel Karrais hat sich über den geplanten Bau von Windkraftanlagen im Feurenmoos zwischen Sulgen und dem Hardt informiert. Nach den aktuellen Plänen sollen in dem Waldgebiet auf der Gemarkung Eschbronn fünf Windkraftanlagen der Stadtwerke Tübingen entstehen. Karrais tauschte sich hierzu mit Corinna Moosmann, Jochen Oehler, Edeltraud Bihler und Eugen Bihler aus. Die Gruppe der Anwohner setzt sich für den Erhalt des Waldgebiets ein.
„Wir befürworten den Ausbau der erneuerbaren Energien. Sie sind ein wichtiger Bestandteil für eine klimafreundliche Zukunft. Aber wir denken, dass das Feurenmoos kein geeigneter Standort für Windkraftanlagen ist“, so Jochen Oehler. Die Gruppe sehe das Waldgebiet als schützenswert an. Es weise hochwertige Böden auf, die teilweise der Struktur von Mooren ähnelten, so die Bürger. Die Flächen wurden von der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg jedoch nicht als Moorgebiet kartiert, weshalb es hier derzeit keinen formalen Ausschlussgrund gebe. Man sehe hier dennoch ökologisch wertvolle Flächen, die über einen normalen Wald hinaus gingen. Des Weiteren habe man die Befürchtung, dass durch die Eingriffe in die Natur, die Trinkwasserversorgung der umliegenden Orte negativ beeinflusst werde, die sich unter anderem aus einer Quelle im Feurenmoos speise.
Karrais, der im Landtag den Kreis Rottweil vertritt, teilt die Einschätzung: „Jeder mögliche Standort für Windkraftanlagen muss sorgfältig geprüft werden und bestimmte Kriterien erfüllen. Das Feurenmoos ist ein vergleichsweise schlechter Standort für Windkraftanlagen. Hier geht es nicht um einen normalen Nutzwald, sondern um mehr“. Man soll zuerst auf andere Flächen zurückgreifen, die weniger ökologisch wertvoll seien.
Der Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft im Landtag, machte deutlich, dass die politische Entscheidung darüber, ob im Feurenmoos Windkraftanlagen entstehen derzeit alleine beim Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg liege: „Die einzige Möglichkeit, die Windkraftanlagen politisch zu verhindern, besteht darin, dass die Regionalversammlung das Feurenmoos nicht als Vorranggebiet definiert. Danach sind die Behörden dran. Etwas anderes zu verbreiten, ist Augenwischerei“. Am 26. September wird abgestimmt. Dort will die FDP-Regionalfraktion einen Antrag zur Streichung des Gebietes Feurenmoos einbringen. Die Fläche im Feurenmoos mache nur knapp 0,028 Prozent* der Gesamtfläche des Regionalverbands aus. Nach der Streichung wären immer noch 2,07 Prozent der Fläche als Vorranggebiete ausgewiesen, während die Zielvorgabe bei 1,8 Prozent liege, so Karrais. „Das Gesamtziel zum Ausbau der Windkraft ist nicht in Gefahr, selbst wenn das Feurenmoos nicht ausgewiesen wird. Man sollte dem Wahn der Landesregierung, ohne Rücksicht auf Verluste Windräder zu bauen, an dieser Stelle nicht nachgeben“, so Karrais abschließend.
(*Das betroffene Gebiet im Feurenmoos beträgt 71,3 Hektar. Die gesamte Fläche des geplanten Windvorranggebiets der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg beträgt 252.900 Hektar)
Info: Die baden-württembergische Landesregierung hat beschlossen, bis 2032 mindestens 1,8 Prozent der Landesfläche für Windkraftanlagen auszuweisen. Dieses Flächenziel wird von den 12 Regionalverbänden umgesetzt, darunter der Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg. Sie legen dazu in Regionalplänen sogenannte Vorranggebiete fest, in denen der Bau von Windkraftanlagen grundsätzlich möglich ist. Außerhalb dieser Gebiete müsste ein aufwendiges Bauleitverfahren geführt werden.
Nach der Aufnahme in die Regionalplanung folgt auf Antrag des Projektierers das eigentliche Genehmigungsverfahren, das von den zuständigen Fachbehörden geführt wird. Hier werden etwa Gutachten zu Lärm, Wasser oder Artenschutz erstellt. Erst wenn diese Prüfungen erfolgreich abgeschlossen sind, können Windkraftanlagen gebaut werden.
Das Feurenmoos ist derzeit vorgeschlagen für den Regionalplan Schwarzwald-Baar-Heuberg. Ob es endgültig als Vorranggebiet ausgewiesen wird, entscheidet die Regionalversammlung am 26. September 2025. Nur wenn das Gebiet dort bestätigt wird, kann ein Betreiber das Genehmigungsverfahren für den Bau von Windkraftanlagen einleiten. Andernfalls bleibt der Standort für Windkraft ausgeschlossen.
Bildunterschrift (v.l.n.r.): Jochen Oehler, Edeltraud Bihler, Daniel Karrais, Corinna Moosmann, Eugen Bihler (Foto: Siebers)
Karrais: Schluss machen mit Zettelwirtschaft – Baden-Württemberg braucht Digitalisierung
Wir müssen die digitale Souveränität in die eigene Hand nehmen.
Zahlreiche Experten aus Verwaltung, IT-Branche sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten am Freitag (26. September) der Einladung des digitalpolitischen Sprechers der FDP/DVP-Fraktion, Daniel Karrais nach Stuttgart, um gemeinsam mit Alexander Handschuh (Beigeordneter, Deutscher Städte- und Gemeindebund, IT-Planungsrat, Berlin), Thomas Bönig (Amtsleiter, Chief Digital Officer, Chief Information Officer, DO.IT-Amt für Digitalisierung, Organisation und IT, Stuttgart) und Andreas Majer (Stabstellenleiter Internationale und nationale Beziehungen, Komm.ONE) die Herausforderungen und Wege der digitalen Verwaltung von morgen zu diskutieren:
Daniel Karrais eröffnete die Diskussion: „Demokratie lebt davon, dass Bürgerinnen und Bürger dem Staat vertrauen und sich auf dessen Funktionsfähigkeit verlassen können. Das ist aber nur der Fall, wenn die Verwaltung funktioniert. Unser Land hat keine Zeit mehr abzuwarten. Wir müssen Schluss machen mit der Zettelwirtschaft. Baden-Württemberg braucht Digitalisierung. Schon jetzt steht die Verwaltung kurz vor dem Zusammenbruch. Jede fünfte Personalstelle fällt in den kommenden zehn Jahren weg. Demographie macht auch vor Verwaltung nicht halt. Verschärft wird diese Situation durch die aktuelle weltpolitische Lage. Wir müssen die Verwaltung vollständig digitalisieren und die digitale Souveränität in die eigene Hand nehmen. Dazu gehören eine Souveränitäts-Strategie und eine Risikofolgenabschätzung für eingesetzte Software. Wichtig ist die Fortführung der Multi-Cloud-Ansätze, die den schnellen Austausch von Anbietern ermöglichen. Der Staat muss in der Lage sein, digitale Werkzeuge nach seinen Bedürfnissen zu gestalten, ohne fremde Kontrolle, aber auch ohne sich aus Angst vor Abhängigkeit selbst zu blockieren. So schaffen wir ein digitales Ökosystem, das handlungsfähig, innovationsfähig und vertrauenswürdig ist. Damit schaffen wir Freiräume für digitale Eigenverantwortung und technologische Spitzenleistung ‚Made in Baden-Württemberg‘“.
Alexander Handschuh meinte: „Deutschland steht nicht gut da bei der Verwaltungsdigitalisierung. Der Rückstand wird immer größer. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht noch schlechter werden. Wir haben Digitalisierung jahrelang falsch verstanden, beispielsweise bei der Umsetzung des Online-Zugangsgesetzes (OZG), wo wir Lösungen entwickelt haben ohne sie durchgehend digital zu denken. Deswegen erleben wir heute bei den Online-Services nur eine ‚Pdfisierung‘ von Verwaltungsanträgen, die am Ende ausgedruckt werden müssen. Das Ganze hat zwei Ursachen, einmal die vielen Akteuren und die fehlende Verantwortung und Zuständigkeit bei Bund und Ländern. Wir brauchen Digital-Only. Das heißt nicht Online-Only. Es muss weiterhin analoge Anlaufstellen geben, aber der Prozess im Hintergrund muss digital laufen. Wir können es uns nicht mehr länger erlauben Doppelstrukturen zu kultivieren, in den nächsten zehn Jahren fällt jede fünfte Personalstelle in der Verwaltung weg. Wir müssen technische Standards definieren und diese verbindlich umsetzen. Um leistungsfähig zu bleiben, führt aktuell kein Weg an den Hyperscalern vorbei. Aber es liegt in unserer Hand, die Voraussetzungen zu schaffen, dass wir nicht nur auf einen Anbieter setzen. Perspektivisch müssen wir alternative Angebote auf den Markt bringen, das muss unser Anspruch sein in Sachen digitale Souveränität.“
Die Sicht aus der Kommunalverwaltung brachte Andreas Majer ein: „Deutschland liegt im EU-Vergleich gerade einmal auf Platz 21, was die digitale Verwaltung angeht. In Baden-Württemberg haben wir sogar eine Digitale Nutzungslücke von 37 Prozent. Wir müssen Lösungen liefern, die den Kommunen helfen, effizient zu arbeiten. Andere Länder wie Dänemark sind uns da weit voraus. Es gibt eine elektronische ID und ein Bürgerportal, so kann man zum Beispiel ganz einfach einen Wohnortwechsel organisieren. Ein anderes Beispiel ist Estland. Jedes Kind bekommt dort mit der Geburt eine digitale Identität, Leistungen wie Kindergeld etc. laufen dann automatisiert. Wir brauchen hierzulande ein völlig neues Mindset: Einfach machen. Das bedeutet auch bei der Umsetzung von EU-Vorschriften wie dem Datenschutz diese pragmatisch umzusetzen und sie nicht noch durch Gold-Plating komplizierter zu machen. Außerdem müssen wir dringend für eine resiliente Dateninfrastruktur sorgen. Hier ist die Komm.ONE ein ganz wichtiger Faktor. In Sachen digitale Souveränität müssen wir bei der Selektion von Anbietern und Lieferanten einen kritischen Maßstab anlegen und systematisch in Richtung Qualität prüfen.“
„Es gibt keine digitale Verwaltung in Deutschland. Das OZG ist nichts anderes als digitalisiertes Papier, das den Aufwand in vielen Fällen für die Behörden erhöht und Bürgerinnen und Bürger oft überfordert. Es ist wirtschaftlich nicht zielführend, dass jede Kommune ihre Sachen selbst machen muss.“, meinte Thomas Bönig. Er forderte: „Wir brauchen eine zentrale Plattform, die alle wichtigen Prozesse beinhaltet und die die Kommunen nutzen können. Das gibt es aber weder auf Bundes- oder Landesebene. Dabei machen es andere Länder wie Dänemark oder Österreich längst vor. Wir müssten also nicht einmal das Rad neu erfinden, aber auf Landes- und Bundesebene gibt es für Digitalisierung kein nachhaltiges Verständnis. Auch finanziell ist das ein Desaster. Was wir auch nicht mehr haben, ist Zeit. Wir müssen in den kommenden Jahren in der Lage sein mit weniger Personal die gleiche Aufgabenmenge zu bewältigen. Das geht nicht ohne Digitalisierung. Anstatt Probleme müssen wir Lösungen diskutieren. Die Kommunen haben nicht mehr das Geld und das Personal für ein ‚Weiter So‘. Wir müssen Verwaltung neu denken, auch in Bezug auf die Gesellschaft.“
„Der Ursprung unserer Verwaltung stammt aus Kaisers Zeiten“, schlussfolgerte Daniel Karrais. Der digitalpolitische Sprecher forderte eine Verwaltungsreform für Baden-Württemberg, mit dem Ziel die zahlreichen Mehrfachstrukturen abzubauen und eine schlanke, aber dafür umso schlagkräftigere Verwaltung zu bilden: „Wir müssen Verwaltung grundlegend neu denken und die Digitalisierung im Land zur Chefsache machen. Es braucht eine umfassende Modernisierungsagenda, die klare Zuständigkeiten definiert und Silodenken aufbricht. In Kompetenzzentren müssen wir Know-How bündeln und damit die Qualität und Zuverlässigkeit der Verwaltung verbessern. Dies entspannt am Ende auch die Personalsituation und vereinfacht und beschleunigt die Bewältigung von Aufgaben. Ein echter Gamechanger wäre das Verbot für den Staat, dass er Informationen abfragt, die er bereits hat. Verfahren müssen ‚Digital-Only‘ ausgestaltet sein, sonst stören Ausdrucke und Briefe beim schneller und besser werden. Die Bereitschaft der Menschen, digitale Lösungen zu nutzen, ist da. Die Menschen wollen einen funktionierenden Staat und erwarten dazu zurecht eine digitale Verwaltung.“
Karrais: Umweltverbände arbeiten als Totengräber der Gäubahn
Der Rottweiler FDP-Landtagsabgeordnete zeigt sich zu der Stellungnahme von Pro Bahn, VCD, BUND, LNV und anderen verärgert:
„Wer eine langfristige Zukunft für die Gäubahn will, muss sich für den Pfaffensteigtunnel aussprechen. Es ist die einzige Möglichkeit die Strecke für den Fernverkehr an den Stuttgarter Flughafen und den Tiefbahnhof anzuschließen und Fahrzeitgewinne zu bekommen. Die Forderung am Status Quo festzuhalten, führt zu einer vollständigen Herabstufung der Gäubahn zur Provinzbahn. Es ist unwahrscheinlich und politisch von keiner Ebene mehr gewollt, dass der alte Hauptbahnhof oben dauerhaft erhalten bleibt. Wer trotzdem darauf hofft und die derzeit einzige Alternative gleichzeitig verhindert, arbeitet als Totengräber der Gäubahn. Ich bin entsetzt, dass ausgerechnet Umweltverbände gegen eine zukunftsfähige Bahninfrastruktur zwischen Zürich und Stuttgart sind. Das sollte Mitglieder dieser Verbände zum Austritt bewegen. Ich warte vergebens auf sinnvolle Gegenvorschläge der Umweltschützer, die die Herausforderung lösen.
Der Pfaffensteigtunnel muss schnellstens in den Bundeshaushalt damit der Bau beginnen kann. Da gibt es nichts mehr zu prüfen und abzuwarten. Nur so kann die drohende Unterbrechung in S-Vaihingen so kurz wie möglich gehalten werden.“
Karrais will Fasnetsumzüge einfacher und sicherer machen
Der FDP-Landtagsabgeordnete Daniel Karrais hat sich kürzlich mit Roland Haag, dem Präsidenten der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte (VSAN), zu einem Gespräch über die Herausforderungen der Narrenvereine getroffen. Aufgrund der Berichterstattung hat das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg auf die Forderung von Karrais nach einem „verständlichen Leitfaden“ reagiert und sich bei der Redaktion des Schwarzwälder Boten gemeldet, dass ein solcher Leitfaden bereits existiere. Darauf reagiert der FDP-Landtagsabgeordnete Karrais wie folgt:
„Der Wegweiser des Verkehrsministeriums ist mir bekannt. Er ist nach mehrjährigen ergebnislosen Treffen des „Runden Tisch Fastnacht“ entstanden. Erst durch nachbohren von mir und anderen im Landtag kam Bewegung in die Sache. Zunächst glaubte ich an eine tatsächliche Erleichterung für die Fasnet und ihre Veranstalter.
In der Praxis nutzt die mehrjährige Genehmigung für Umzüge jedoch nur sehr wenigen Narrenzünften. Entweder sind die Umzüge mit mehr als 500 Narren und Zuschauern zu groß oder sie sind auf Landes- oder Bundesstraßen, bei der die verkehrsrechtliche Anordnung jedes Jahr aufs Neue beantragt werden muss. Verständlich ist das nicht, da eine Genehmigung in der Regel immer erfolgt und an einem Fasnetsmontag oder -dienstag in unserer Region nunmal mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist. Da gibt es eigentlich nichts zu prüfen.
Mehrere Narrenzünfte im Kreis haben mir aufgezeigt, dass sie nichts von dem Wegweiser haben. Das Verkehrsministerium war sichtlich bemüht, aber der Mut zu einer wirklich pragmatischen Regelung hat gefehlt. Das Aufstellen von Schildern und die Aufsicht über eine kurzzeitige Sperrung könnte einfach die Gemeinde übernehmen. Wozu das Landratsamt oder gar das Regierungspräsidium dafür gefragt werden müssen um das abzunicken, erschließt sich mir nicht. In den Rathäusern sitzen genügend verantwortungsvolle Leute. Das sind unnötige Schleifen, die Zeit und Geld kosten und keinen einzigen Umzug sicherer oder besser machen. Darum fordere ich Mut vom Ministerium für unsere Kultur und unser Brauchtum wirksame Maßnahmen zu schaffen.
Außerdem fehlen immer noch Leitfäden für die Sicherheitskonzepte und eine Entlastung von horrender GEMA-Bürokratie und -Kosten. Die schwäbische-alemmanische Fasnet ist UNESCO Weltkulturerbe und verdient als solche mehr politische Unterstützung. „
Karrais zu Besuch beim Familienunternehmen Berggötz in Dornhan
„Das können wir nicht mehr leisten!“
Der FDP-Landtagsabgeordnete Daniel Karrais tauschte sich mit dem Geschäftsführer des Drehteileherstellers Berggötz, Sascha Berggötz, sowie den Gesellschaftern Klaus und Werner Berggötz über die Lage des mittelständischen des Familienunternehmens aus. Anlass war das 50-jährige Bestehen des Betriebs. Im Mittelpunkt standen dabei die zunehmende Bürokratisierung, Fachkräftemangel sowie Nachhaltigkeit.
„Unsere Spezialität liegt darin, kleinere bis mittlere Stückzahlen, ideal ab 3.000 Stück, von komplexen Bauteilen in kurzer Zeit liefern zu können. Damit haben wir eine Nische in Deutschland, in der wir sehr erfolgreich sind“, berichtet Berggötz stolz. Dennoch werde es auch für diese Firma schwieriger: „Wir verbringen inzwischen fast die Hälfte unserer Zeit mit Bürokratie. Vieles davon ist einfach unnötig“, schildert Geschäftsführer Sascha Berggötz die Lage. Beispielhaft nannte er die Erhebung von Statistiken, die doppelte Prüfung von Waren oder bürokratische Rückerstattungen für die Stromsteuer. Für den Dornhaner Familienbetrieb mit 25 Mitarbeitenden sei dies kaum noch zu stemmen. „Wir starten mit einem sechsstelligen Minus ins Jahr, weil wir die Bürokratiekosten erstmal reinarbeiten müssen“, bringt der Unternehmer es auf den Punkt.
Karrais, der im Landtag den Landkreis Rottweil vertritt, zeigt Verständnis: „Die Regelungswut in Deutschland hat ein Niveau erreicht, das viele kleinere Betriebe gefährdet. Wir müssen grundlegend hinterfragen, was wir eigentlich noch brauchen“. Es reiche jedoch nicht aus, ein paar vereinzelte Vorschriften zu streichen. Es brauche einen grundsätzlichen Mentalitätswechsel, weg von immer mehr Kontrolle zu mehr Vertrauen, fordert Karrais.
Auch der Fachkräftemangel beschäftigt das Unternehmen. Als kleiner Familienbetrieb lege man daher großen Wert auf das persönliche Wohl der Mitarbeitenden. Zudem habe man viele gute Mitarbeitenden aus dem Ausland, die man gezielt unterstützen wolle. „Was uns jedoch fehlt ist Hilfe bei der deutschen Sprache. Es gibt zu wenige Plätze für Deutschkurse“, zeigt sich Berggötz frustriert. Karrais, der im Landtag den Kreis Rottweil vertritt sieht das als großes Problem: „Die Hürden für Sprachkursangebote müssen gesenkt werden. Entscheidend ist doch, ob die entsprechenden Sprachlevelprüfungen geschafft werden und nicht welche Qualifikation der Lehrer hat“.
Trotz aller Herausforderungen legt das Unternehmen Wert auf nachhaltiges Handeln. So betreibt Berggötz unter anderem eine umweltfreundliche Späneanlage und hat bereits seit 2022 CO₂-Fußabdrücke des Unternehmens erstellt. „Wir machen nichts, hinter dem wir nicht stehen“, so der Geschäftsführer. Karrais lobt dieses Engagement: „Hier zeigt sich, dass Ökologie und Ökonomie keine Gegensätze sind. Wer nachhaltig wirtschaftet, denkt langfristig – und das tun viele kleinere Betriebe wie Berggötz.“ Politisch müsse man deshalb auf unnötige Berichtspflichten verzichten und mehr auf die Eigenverantwortung der Unternehmen setzen.
Zum Abschluss sicherte Karrais zu, sich weiter im Landtag für die Belange kleiner und mittlerer Betriebe im Kreis Rottweil stark zu machen.
Info: Die Firma Berggötz aus Dornhan ist ein familiengeführter Spezialist für Präzisionsdrehteile aus Stahl, Edelstahl und Aluminium. Das Unternehmen mit 25 Mitarbeitenden beliefert Kunden aus Branchen wie Hydraulik, Maschinenbau, Messtechnik, Luftfahrt oder Automobil. Der Betrieb feiert 2025 sein 50-jähriges Jubiläum.
Bildunterschrift: Werner Berggötz, Daniel Karrais und Sascha Berggötz (Foto: Siebers).
Karrais zu Gast in Dürrenmettstetten (Heimatliebe-Tour)
„Da hilft nur noch abreißen!“
Im Rahmen seiner Heimatliebe-Tour besuchte der FDP-Landtagsabgeordnete Daniel Karrais den Sulzer Teilort Dürrenmettstetten. Im Austausch mit dem Ortschaftsrat um Ortsvorsteher Siegfried Dölker informierte sich Karrais bei einem Rundgang über die Herausforderungen vor Ort. Im Zentrum stand der Leerstand von Gebäuden und die Frage, wie man mit diesem umgeht.
„In Dürrenmettstetten haben wir einige große, alte, leerstehende Gebäude. Eine Sanierung ist enorm kostspielig. Wenn man dann noch die niedrigen Mieten bedenkt, lohnt sich das für die Eigentümer schlicht nicht“, erklärt Ortsvorsteher Dölker die aktuelle Lage. Als ein aktuelles Beispiel für den Leerstand zeigte der Ortschaftsrat das alte Schulgebäude. Dieses werde im Moment als Unterbringung für Flüchtlinge genutzt. Diese seien zwar dort gemeldet, jedoch seien sie kaum vor Ort. Das führe vor Ort zu Diskussionen, ob man das Gebäude nicht anderweitig nutzen könne. Karrais zeigt Verständnis für die Situation: „Die Zahlen der Flüchtlinge und Asylbewerber gehen zurück. Da müsste es bald Spielräume geben, bestehende Unterkünfte frei zu machen“.
„Eigentlich kann man die alten Gebäude nur abreißen und auf dem Grundstück neu bauen“, sagt Ortsvorsteher Dölker. Doch selbst ein Abriss käme oft nicht infrage, da die Kosten dafür schon zu hoch seien. Karrais, der im Landtag den Kreis Rottweil vertritt, stellt klar: „Wenn sich Abriss und Neubau für die Eigentümer nicht lohnen, bleiben die Gebäude leer und verfallen mit der Zeit. Das möchte ich nicht“. Der FDP-Politiker mache sich daher für eine finanzielle Unterstützung stark. Für Orte wie Dürrenmettstetten brauche es ein Förderprogramm, welches den Abriss bei einem folgenden Neubau finanziell unterstütze. „Wer Flächenverbrauch verringern und Dorfmitten nicht aussterben lassen will, muss Erneuerung im Innenort unterstützen“, ist Karrais überzeugt.
Als positives Beispiel, wie eine Umnutzung aussehen könnte, gelte der Lebenshof Siegel. In dem vormals leerstehenden Gebäude sei mit viel Zeit und Arbeit ein Betreutes Wohnen mit Tagesbetreuung entstanden. Volker Siegel, der das Projekt gemeinsam mit seiner Frau ins Leben gerufen hatte, erzählt Karrais bei dem Rundgang von der Entstehungsgeschichte. Karrais zeigt sich beeindruckt: „Das ist eine hervorragende Initiative! Sie zeigt, welches Potential in den leerstehenden Gebäuden steckt. Wenn wir die Menschen vor Ort dabei unterstützen, kann dabei ganz Tolles entstehen, was das Leben vor Ort bereichert“.
Karrais versprach sich an entsprechender Stelle für die Belange von Dürrenmettstetten einzusetzen.
Info: Im Rahmen der Heimatliebe-Tour besucht Daniel Karrais die Ortschaften und Gemeinden im Kreis Rottweil, um direkt mit den Menschen vor Ort über ihre Anliegen zu sprechen. „Ohne große Reden, dafür mit offenen Ohren: Was läuft gut, was nicht? Mein Ziel: zuhören, verstehen, anpacken“, erklärt der Abgeordnete. Die Termine werden gegebenenfalls vorab in den Gemeinden, in den lokalen Medien und in den Sozialen Medien angekündigt.
Bildunterschrift (v.l.n.r.): Daniel Karrais, Sonja Effinger, Jürgen Wößner, Siegfried Dölker, Volker Siegel, Martin Wößner, Alexander Trick, Reinhard Kießling, Johannes Huß (Foto: Siebers)
Karrais zu Gast in Tennenbronn (Heimatliebe-Tour)
„Ein starkes Miteinander vor Ort“
Im Rahmen seiner Heimatliebe-Tour hat der FDP-Landtagsabgeordnete Daniel Karrais den Schramberger Stadtteil Tennenbronn besucht. Gemeinsam mit Ortsvorsteher Manfred Moosmann, Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr sowie Ortschaftsräten und Vertretern aus der Bürgerschaft diskutierte Karrais zentrale Anliegen vor Ort. Themen waren unter anderem der öffentliche Nahverkehr, die medizinische Versorgung sowie die Belastung des Ehrenamts.
„In Tennenbronn haben wir viele Menschen, die etwas voranbringen wollen. Dieses starke Miteinander hält hier viel am Laufen“, hebt Ortsvorsteher Moosmann hervor. Jedoch stoße man dabei immer wieder auf große Hürden. Als Beispiel nannten die Ortschaftsräte einen alten, leerstehenden Hof, den man gerne umnutzen würde. Der Denkmalschutz stünde einer Sanierung allerdings im Weg. „Denkmalschutz ist ein Problem, wenn er Menschen daran hindert, was Sinnvolles zu machen“, betont Oberbürgermeisterin Eisenlohr. Karrais, der im Landtag den Kreis Rottweil vertritt, berichtet, dass er dieses Problem bei seiner Heimatliebe-Tour immer wieder geschildert bekomme. „Die Auslegung der Vorschriften ist viel zu streng. Das können und müssen wir im Land ändern. Wir brauchen da mehr Pragmatismus“, fordert er.
Das Engagement vor Ort war generell ein Gesprächsthema. Mitglieder des Ortschaftsrats betonten, dass Ehrenamtliche im ländlichen Raum viel am Laufen hielten. Doch Vorschriften und überzogene Anforderungen erschwerten das Engagement. Karrais, der in Epfendorf aufgewachsen ist, fordert: „Überflüssige Vorschriften müssen weg. Sie schrecken Menschen ab, die sich engagieren wollen.“ Es brauche nicht mehr Kontrolle, sondern mehr Vertrauen in die Arbeit der Menschen vor Ort.
Ein weiteres Thema war die medizinische Versorgung. Einen Hausarzt gebe es in Tennenbronn mittlerweile nicht mehr. Angebote in Schramberg seien gerade für ältere Menschen schwer zu erreichen. „Daher organisieren wir mit einem Team von Ehrenamtlichen Autofahrten. Sie bringen ihre Mitmenschen zu ihren Arztterminen“, berichtet Moosmann. Karrais lobte dieses Vorhaben: „Das ist eine tolle Initiative und zeigt, dass hier nach den besten Lösungen für die Menschen vor Ort gesucht wird“. Jedoch müsse die Politik langfristige Lösungen erarbeiten, um die medizinische Versorgung im ländlichen Raum zu verbessern. Karrais ist überzeugt, dass es dazu strukturelle Reformen der Kassenärztlichen Vereinigung sowie ein Medizinisches Versorgungszentrum für den Kreis brauche.
Karrais kündigte an sich an entsprechender Stelle für die Anliegen von Tennenbronn einzusetzen.
Info: Im Rahmen der Heimatliebe-Tour besucht Daniel Karrais die Ortschaften und Gemeinden im Kreis Rottweil, um direkt mit den Menschen vor Ort über ihre Anliegen zu sprechen. „Ohne große Reden, dafür mit offenen Ohren: Was läuft gut, was nicht? Mein Ziel: zuhören, verstehen, anpacken“, erklärt der Abgeordnete. Die Termine werden gegebenenfalls vorab in den Gemeinden, in den lokalen Medien und in den Sozialen Medien angekündigt.
Bildunterschrift (v.l.n.r.): Manuel Götz, Thomas Wälde, Manfred Moosmann, Daniel Karrais, Dorothee Eisenlohr, Wolfgang Haberstroh, Monika Kaltenbacher, Helga Wölk, Patrick Fleig, Celine Scheiber