Einträge von Team Karrais

Machen, dass der Arzt kommt

Die medizinische Versorgung im ländlichen Raum wird immer schlechter. Dies ist leider auch im Kreis Rottweil zu spüren. So haben die Notfallpraxen in Oberndorf und Wolfach bereits geschlossen. Und für viele Menschen in unserer Region bedeutet das statt zehn Minuten Fahrt ab sofort über eine Stunde bis zum nächsten Arzt. Wenn die Menschen dann trotzdem ins nächste Krankenhaus fahren, werden die Notaufnahmen dort überlastet sein. Das ist für mich nicht akzeptabel.

Denn gerade im ländlichen Raum entscheidet eine verlässliche medizinische Versorgung darüber, ob unsere Gemeinden lebendig bleiben und Familien hier eine Zukunft sehen. Mein Ziel ist es, dass Ärztinnen und Ärzte sich gerne im Kreis Rottweil niederlassen. Ich bin überzeugt, wer bereit ist Verantwortung für die medizinische Versorgung vor Ort zu übernehmen, darf nicht an Formularen, Genehmigungen und finanziellen Risiken scheitern. Daher setze ich mich für weniger Bürokratie, echte finanzielle Anreize bei Praxisgründung und -übernahme sowie flexiblere Arbeitsmodelle, die Familie und Beruf vereinbar machen, für die Sicherung der ärztlichen Versorgung im Kreis Rottweil ein.

Um die medizinische Versorgung im Kreis zu verbessern und verlässlich zu gestalten, habe ich im Kreistag die Gründung eines medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) erreicht. Eine Gründung soll noch in diesem Jahr erfolgen. Dort werden Ärztinnen und Ärzte verschiedener Fachrichtungen unter einem Dach angestellt. So passt man sich den veränderten Wünschen der Ärztinnen und Ärzte an. Das macht Rottweil attraktiver und der Ärztemangel kann behoben werden. Andere Regionen wie Calw zeigen, dass dieses System funktioniert.

Gleichzeitig setze ich mich für die konsequente Nutzung digitaler Möglichkeiten ein, um die medizinische Versorgung zu verbessern. Telemedizin, digitale Sprechstunden und eine bessere Vernetzung zwischen Hausärzten, Fachärzten, Kliniken und Pflegeeinrichtungen können Wege verkürzen und Abläufe beschleunigen. Digitalisierung ist für mich kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um Versorgung sicherzustellen, wo Entfernungen groß und Ressourcen knapp sind. Denn mir ist wichtig, dass medizinische Versorgung nicht von der Postleitzahl abhängt. Wer im Kreis Rottweil lebt, hat denselben Anspruch auf gute, erreichbare Gesundheitsversorgung wie Bewohnerinnen und Bewohner in der Großstadt. Dafür werde ich mich auch künftig im Landtag einsetzen.

Deshalb bitte ich Sie am 8. März um Ihr Vertrauen und Ihre beiden Stimmen. Damit ich mich auch künftig mit voller Kraft dafür einsetzen kann, dass es im Kreis Rottweil nicht beim Mangel bleibt, sondern wir handeln. Machen, dass der Arzt kommt.

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Einladung zum Politischen Aschermittwoch

„Lassen wir die Wirtschaft wachsen, nicht die Bürokratie“

Unter diesem Motto  lade ich Sie herzlich zum traditionellen Politischen Aschermittwoch der FDP Rottweil ein. Dieser findet am 18. Februar um 18.30 Uhr in der Hirschbrauerei Flözlingen (Eschachstraße 15, 78658 Zimmern-Flözlingen) statt.

Als Gastredner erwarten wir den Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Erik Schweickert. Als Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus im Landtag setzt er sich dafür ein, dass der Wirtschaft in Baden-Württemberg wieder mehr zugetraut wird. Ein wichtiger Baustein für das Vertrauen in die Wirtschaft ist die Reduzierung der Bürokratie. Unter dem Motto „Lassen wir die Wirtschaft wachsen, nicht die Bürokratie“ wird er gemeinsam mit dem Rottweiler Landtagskandidaten Daniel Karrais berichten und mit Ihnen in den Austausch gehen.

Daniel Karrais vertritt den Landkreis Rottweil seit 2018 in Stuttgart. Seit 2021 ist er Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. Darüber hinaus ist er Gemeinderat und Kreisrat in Rottweil.

Teilen Sie diese Einladung gerne mit weiteren Interessierten!

Ich freue mich auf die Begegnung mit Ihnen und auf einen diskussionsfreudigen Abend!

 

Eine Anmeldung ist nicht nötig

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Karrais wünscht sich mehr Mut bei Erleichterung für Fasnet

Närrische Aktivitäten Thema im Landtag

 

In der Fragestunde der letzten Plenarsitzung des Landtags in dieser Legislaturperiode war erneut die Fasnet Thema. Der Rottweiler Landtagsabgeordnete Daniel Karrais fragte nach den Ergebnissen des letzten Runden Tisches „Fastnacht“ der Landesregierung, der im Dezember getagt hatte. Karrais wollte wissen, wie es bei den stetig wachsenden Sicherheitsauflagen und GEMA-Gebühren weitergehen solle. Staatssekretär Thomas Blenke aus dem Innenministerium zog eine positive Bilanz aus dem Runden Tisch. So habe man mit einem „Wegweiser“ für die Kommunen Empfehlungen und Leitfäden erarbeitet, die Orientierung für die Genehmigung bieten sollen. Mit Blick auf die Sicherheitsauflagen verwies Blenke auf jüngste Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs „Es sind Auflagen ausreichend, die ein sorgfältiger Mensch treffen würde. Die Verhältnismäßigkeit muss gewahrt werden“. Man könne nicht vor allem abstrakten Gefahrenlagen schützen. Dies wolle man in dem Leitfaden für die Kommunen auch ergänzen, so der Staatssekretär. Mit Blick auf die GEMA-Gebühren empfahl Blenke einen Tarif für Brauchtumsveranstaltungen nach dem Vorbild des günstigeren „Weihnachtsmarkttarifs“ auszuhandeln. „Ein pragmatischer Vorschlag“, wie Karrais befand.

 

Karrais bewertet die Antworten der Regierung gemischt. „Es geht voran, aber ich wünsche mir mehr Mut für Erleichterungen. Nutzen bringen die mehrjährigen Genehmigungen und andere Erleichterungen jedoch nur den besonders kleinen Zünften. Was aber dort funktioniert, kann man auch im Größeren anwenden“, stellt der Landespolitiker fest. Bei der verkehrlichen Absicherung von Umzügen durch die Feuerwehr, wie es häufig praktiziert werde, zeigte sich Blenke skeptisch. „Da mahne ich zur Vorsicht. Das ist Aufgabe der Polizei“, so Blenke. Karrais entgegnete im Nachgang, dass es als „Kann-Aufgabe“ durchaus ein pragmatischer Vorschlag sei, um Rechtssicherheit zu schaffen. „In vielen Dörfern wird das schon seit Jahrzehnten so gemacht. Da sollte man das Feuerwehrgesetz anpassen. Am Schluss entscheidet die Kommune darüber, ob sie die Feuerwehr einsetzen will oder nicht“, fordert Karrais. Es gebe laut dem Abgeordneten noch einiges in der Unterstützung des Brauchtums zu tun. Dafür wolle er sich weiter einsetzen.

 

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Karrais und Rülke besuchen BDT Media Automation

„Unternehmen mehr zutrauen als vorschreiben“

Der Rottweiler Landtagsabgeordnete Daniel Karrais hat gemeinsam mit dem FDP-Spitzenkandidaten Dr. Hans-Ulrich Rülke und Vertretern der IHK das Unternehmen BDT Media Automation in Rottweil besucht. Im Fokus des Gesprächs mit den Geschäftsführern Bernd Krause und Dr. Holger Rath standen die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts sowie die zunehmende Bürokratie.

BDT ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer für Systemlösungen zur Datenspeicherung. „Die Welt wird immer digitaler. Das heißt es fallen immer mehr Daten an, die sicher abgelegt werden müssen. Unsere Lösungen sind bei den großen und bekannten Tech-Firmen weltweit im Einsatz“, erläutert Geschäftsführer Krause. Kritisch bewertet die Geschäftsleitung die bürokratischen Anforderungen: „Wir nehmen wahr, dass wir immer mehr Anforderungen erfüllen sollen. Das trägt nichts zur Wertschöpfung bei, kostet aber Personal, Geld und Zeit“, so Krause. Als Beispiel nennt Rath das ausufernde Beauftragtenwesen: „Wir müssen 17 verschiedene Beauftragte nachweisen. Leiterbeauftragter, Regalbeauftragter, Brandschutzbeauftragter und viele mehr. Das Anliegen dahinter ist verständlich, aber ob die Beauftragten auch nur einen Unfall oder ein Problem verhindern, ist fraglich“.

Hans-Ulrich Rülke, Landesvorsitzender der FDP, sieht hier dringenden Handlungsbedarf: „Der Staat stranguliert unsere Unternehmen mit verschiedenen Auflagen. Wir wollen diesen Irrsinn beenden“. Um mittelständische Unternehmen zu entlasten, wolle die FDP das Statistische Landesamt anweisen, Berichts- und Dokumentationspflichten nicht mehr abzufragen. Auch das sogenannte Gold Plating, also zusätzliche nationale Vorgaben über EU-Recht hinaus, müsse beendet werden, so der FDP-Spitzenkandidat für die anstehende Landtagswahl. Karrais, der im Landtag den Kreis Rottweil vertritt, unterstreicht die Bedeutung schlanker Strukturen: „Wir brauchen wieder einen Staat, der funktioniert und unseren Unternehmen mehr zutraut als vorschreibt.“ Deshalb fordere er eine umfassende Verwaltungsreform, um Zuständigkeiten zu bündeln und Verfahren zu vereinfachen.

Trotz aller Kritik blickt die Geschäftsführung optimistisch nach vorne. „Man darf nicht immer nur meckern. Wir haben hervorragende Produkte, hochqualifizierte Mitarbeitende und eine enorme Innovationskraft“, betont Krause. Die beiden Standorte in Rottweil und Deißlingen gehörten zur festen DNA des von Singapur über die USA nach Mexiko tätigen Unternehmens. „Wir bleiben der Region treu“, versichert Krause. Man sei zuversichtlich, dass man hier auch künftig erfolgreich sein werde.

Landespolitiker Rülke lobte den Unternehmergeist bei BDT. „Unsere Aufgabe ist es, solchen Unternehmen den bestmöglichen Rahmen für mehr Wachstum vor Ort zu bieten“, stellte Rülke klar.

Info:
BDT Media Automation wurde 1967 gegründet. Das Unternehmen verfügt über sechs Standorte weltweit. Dabei entwickelt das Unternehmen in Rottweil und produziert seine Produkte in Lauffen (Deißlingen). Das Unternehmen ist Weltmarktführer für automatisierte Speicherlösunge. BDT beschäftigt rund 350 Mitarbeitende an sechs Standorten weltweit.

Bildunterschrift (v.l.n.r.): Dr. Holger Rath, Dr. Hans-Ulrich Rülke, Daniel Karrais, Bernd Krause (Foto: Fink)

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Karrais und Rülke im Austausch mit Glatthaar

„Wir müssen wieder ermöglichen statt verhindern“

Der Rottweiler Landtagsabgeordnete Daniel Karrais hat gemeinsam mit dem FDP-Spitzenkandidaten Dr. Hans-Ulrich Rülke das Bauunternehmen Glatthaar Keller in Schramberg besucht. Im Mittelpunkt des Gesprächs mit Geschäftsführer Reiner Heinzelmann und dem kaufmännischen Leiter Marcel Widmaier stand die Frage, wie Bauen in Baden-Württemberg wieder schneller und einfacher werden kann.

Die Glatthaar Gruppe ist bundesweit tätig und decke mit Kellerbau, Betonfertigteilen, Erdbau, Infrastrukturbau und Objektbau ein breites Spektrum ab, stellte Heinzelmann das Unternehmen vor. „Die Baukrise der letzten Jahre hat auch uns hart getroffen. Wir haben die Talsohle aber durchschritten, neue Geschäftsfelder erschlossen und sind nun wieder auf Wachstumskurs – wir stellen wieder Mitarbeiter ein“, berichtet Heinzelmann. Die Krise habe jedoch die strukturellen Probleme verdeutlicht, unter denen die Branche leide. Als zentrales Hemmnis benennt das Unternehmen die vielen Vorschriften. „Am Ende zahlt der Kunde jede einzelne Regelung. Wir brauchen keine neuen Vorgaben, sondern weniger und mehr gesunden Menschenverstand“, fordert Heinzelmann.

Die Forderung stieß bei Besucher Rülke auf offene Ohren. „In Baden-Württemberg fehlen rund 200.000 Wohnungen. Die kann der Staat nicht allein bauen. Wir brauchen dazu private Investitionen“, so der Spitzenkandidat. Mit immer neuen Auflagen und einer Mietpreisbremse locke man jedoch kein Kapital an. Rülke verwies auf den Besuch des Bürokratieabbaustaatssekretärs aus Argentinien, der von einem sprunghaften Anstieg des Wohnungsangebots berichtete, nachdem man Mietpreisbremsen abgebaut habe. „Wir wollen die Landesbauordnung weitgehend aussetzen und die Überregulierung beenden. Sie werden kein Haus bauen wollen, das zusammenfällt. Da brauchen Sie keinen Staat dafür, der Ihnen die Deckenhöhe vorschreibt“, sagte Rülke.

Ein weiteres zentrales Thema war die Digitalisierung der Verwaltung. Marcel Widmaier schildert die Praxis: „Viele Anträge liegen monatelang auf dem Amt, weil ein Stempel fehlt.“ Karrais, der im Landtag den Kreis Rottweil vertritt, fordert deshalb, dass Genehmigungsverfahren weiter digitalisiert und automatisiert werden: „Das beschleunigt die Bearbeitung von Anträgen und entlastet die Verwaltung“. Vor allem müsse mit der Mehrfachabgabe von den selben Daten Schluss sein. Andere Länder zeigten seit Jahren, dass dies funktioniert.

Neben dem Neubau ging es auch um die Sanierung der Ortskerne im Kreis Rottweil. Karrais verweist auf zahlreiche Gespräche im Rahmen seiner „Heimatliebe-Tour“, bei der er die Ortschaften im Kreis besucht hat: „Gerade in kleineren Ortschaften gibt es viele leerstehende Gebäude“. Oft scheitere eine sinnvolle Umnutzung am Denkmalschutz sowie den hohen Kosten für Abriss und Neubau. „Wenn wir unsere Ortskerne lebendig halten wollen, müssen wir Denkmalschutz pragmatischer gestalten und Abrisse finanziell unterstützen“, fordert der Rottweiler Abgeordnete.

Info:
Die Glatthaar Gruppe ist ein familiengeführtes Bauunternehmen mit Sitz in Schramberg. Das Unternehmen ist unter anderem im Keller- und Betonfertigteilbau, im Tief- und Objektbau sowie mit digitalen Lösungen und einer eigenen Bauakademie aktiv.

 

Bildunterschrift (v.l.n.r.): Reiner Heinzelmann, Daniel Karrais, Dr. Hans-Ulrich Rülke, Marcel Widmaier (Foto: Fink)

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Karrais und Rülke bei Schweizer in Schramberg

„Berufliche Bildung ist ein zentraler Standortfaktor“

Der Rottweiler Landtagsabgeordnete Daniel Karrais hat gemeinsam mit FDP-Spitzenkandidat Dr. Hans-Ulrich Rülke das Unternehmen Schweizer Electronic AG in Schramberg besucht. Im Mittelpunkt des Gesprächs mit dem Vorstandsvorsitzenden Nicolas Schweizer und Finanzvorstand Marc Bunz sowie Personalleiterin Inge Schebesch standen die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg sowie die Bedeutung der beruflichen Ausbildung.

Die Schweizer Electronic AG ist das älteste Industrieunternehmen in Schramberg und ein international tätiger Hersteller von Leiterplatten. „Wir produzieren Hochtechnologie, in einigen Bereichen sind wir weltweit einzigartig“, erläutert Schweizer. Mit Sorge blickt das Unternehmen jedoch auf die internationale Entwicklung der Industrie: „Rund 90 Prozent der Leiterplatten werden heute in Asien produziert, in Europa sind es nur noch wenige Prozent“, beschreibt Bunz die Lage. Hohe Bürokratiekosten, fehlende Planbarkeit und hohe Energiekosten belasteten die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Standorts. „Wir bleiben unserer Heimat aber treu“, stellte Schweizer klar.

Das Land müsse Rahmenbedingungen verbessern, erwiderte Landespolitiker Karrais: „An Zollpolitik und globalen Ereignissen können wir nichts ändern. Unsere Aufgabe ist es den Unternehmen Flexibilität und beste Voraussetzungen zu geben, um sich schnell anzupassen“. Um das zu erreichen, wolle die FDP in Regierungsverantwortung die Unternehmen entlasten: „Wir brauchen eine starke Infrastruktur und wollen unseren Mittelstand von Bürokratie entlasten“, betont Rülke, FDP-Spitzenkandidat bei der anstehenden Landtagswahl.

Um die Vorreiterstellung des Unternehmens aufrechtzuerhalten brauche es weiter qualifiziertes Personal. Personalleiterin Inge Schebesch schildert die Herausforderungen bei der Nachwuchsgewinnung: „Die Berufsorientierung und der Kontakt zur Industrie kommt in den Schulen zu kurz. Abitur und Studium geht anscheinend vor.“ Rülke, Landesvorsitzender der FDP, sieht darin ein grundsätzliches Problem: „Berufliche Bildung ist der Schlüssel für unseren wirtschaftlichen Erfolg hier in Baden-Württemberg. Sie muss gesellschaftlich wieder den gleichen Stellenwert haben wie ein Studium.“ Es sei ein Trugschluss, dass nur ein akademischer Weg zu guten Perspektiven führe. Die FDP-Politiker kritisieren, dass die grün-geführte Landesregierung die Werkrealschulen abgeschafft habe. „Wir brauchen ein vielfältiges Schulsystem, das den unterschiedlichen Begabungen gerecht wird. Nicht jedes Kind muss aufs Gymnasium. Und nicht jedes Kind muss studieren“, betont Karrais. Die FDP spreche sich deshalb unter anderem für die verbindliche Grundschulempfehlung und eine Stärkung aller Schulformen aus.

 

Info:
Schweizer wurde 1849 gegründet und ist damit das älteste Industrieunternehmen in Schramberg. Seit 1958 ist das Unternehmen als Leiterplattenhersteller tätig. Heute beschäftigt Schweizer rund 600 Mitarbeitende. Die Produkte kommen unter anderem in der Automobilindustrie, der Luftfahrt sowie in industriellen Anwendungen zum Einsatz.

 

Bildunterschrift (v.l.n.r.): Marc Bunz, Nicolas Schweizer, Dr. Hans-Ulrich Rülke, Daniel Karrais, Inge Schebesch (Foto: Fink)

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Karrais zu Besuch bei hGears in Schramberg

„Unternehmen brauchen mehr Flexibilität“

Der FDP-Landtagsabgeordnete Daniel Karrais hat das Unternehmen hGears am Standort in Schramberg besucht. Im Austausch mit Sven Arend (Vorstandsvorsitzender, CEO) und Daniel Basok (Vorstand, CFO) informierte er sich über die Produkte und die wirtschaftliche Lage des Unternehmens.

Die Firma hGears produziert Teile für Elektro-Antriebe, die unter anderem in E-Bikes, E-Autos oder Elektrowerkzeugen eingesetzt werden. Ein Schwerpunkt des Gesprächs fokussierte sich daher auf den Absatzmarkt bei E-Bikes. Vor einigen sei Jahren dieser stark gewachsen. Viele Hersteller hätten ihre Kapazitäten entsprechend ausgebaut. „Heute sehen wir, dass der Markt deutlich abgekühlt ist. Lager sind voll, Investitionen werden zurückgestellt und viele Unternehmen stehen unter Druck“, schildert die Geschäftsführung die Lage. Diese Entwicklung treffe derzeit große Teile der Branche. Bei hGears sei man jedoch breit und solide aufgestellt. Trotz der angespannten Marktlage bei den E-Bikes blicke man daher optimistisch nach vorne.

Die Geschäftsführer machten deutlich, dass die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft problematisch seien. Berichtspflichten, Dokumentationsanforderungen und weitere bürokratische Auflagen binden Zeit und Personal, ohne Wertschöpfung zu schaffen. „Diese Ressourcen fehlen dann dort, wo man sie als Unternehmen wirklich braucht“, betonen die Geschäftsführer. Vorschriften im Personalwesen und im Arbeitsrecht verhinderten, dass sich Unternehmen an veränderte Umstände schnell anpassen können. Für Karrais, der im Landtag den Kreis Rottweil vertritt, ist das ein bekanntes Bild aus vielen Gesprächen mit Betrieben im Wahlkreis: „Unternehmen brauchen mehr Flexibilität. Der Staat bremst sie mit starren Regeln aus. Wir müssen wieder zum Ermöglichen kommen“. Karrais fordert daher eine umfassende Verwaltungsreform, damit der Staat wieder funktioniert und nicht mehr bremst. Der FDP-Politiker will dazu Regierungspräsidien und Regionalverbände streichen, mehr Entscheidungen vor Ort ermöglichen und die Verwaltung konsequent digitalisieren.

Karrais kündigt an, sich weiter für bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen einzusetzen.

Bildunterschrift (v.l.n.r.): Sven Arend, Daniel Karrais und Daniel Basok (Foto: Siebers)

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Karrais im Austausch mit der Fachstelle Sucht

„Prävention und Beratung verhindern hohe Folgekosten“

Der FDP-Landtagsabgeordnete Daniel Karrais hat zusammen mit Mitgliedern der FDP-Kreistagsfraktion die Fachstelle Sucht in Rottweil besucht und sich mit Leiter Jörg Hügel und Anja Tausch über die aktuelle Lage der Suchtberatung im Landkreis ausgetauscht.

Die Fachstelle Sucht betreut jährlich rund 700 Klientinnen und Klienten. Den größten Anteil machen weiterhin mit Abstand Alkoholabhängigkeiten aus, gefolgt von Opiaten und Cannabis. „Alkohol ist nach wie vor das drängendste Thema.“, erklärt Hügel. Gleichzeitig nehme die Komplexität der Fälle zu, da Suchterkrankungen vermehrt mit psychischen Begleiterkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen auftauchen.

Mit Blick auf den geplanten Neubau der Justizvollzugsanstalt Rottweil rechnet die Fachstelle mit zusätzlichen Herausforderungen. Eine größere JVA bringe zwangsläufig mehr Suchtproblematik im Umfeld mit sich. Zwar sei eine zusätzliche Stelle für die Betreuung innerhalb der JVA vorgesehen, nicht jedoch für die Auswirkungen auf das Umfeld der Stadt. „Das wird nicht ausreichen“, befürchtet Tausch. Die Suchtstelle finanziert sich aus Mitteln vom Landkreis Rottweil und dem Land, muss aber auch einen Eigenmittel erwirtschaften. Dazu zählen ambulante Rehabilitationsangebote, Nachsorgeleistungen sowie Schulungen für Unternehmen und Glücksspielanbieter. Karrais, der im Landtag den Kreis Rottweil vertritt, stellt klar: „Die Suchtberatung verhindert hohe Folgekosten im Gesundheits- und Sozialsystem. Deshalb muss sie finanziell gut abgesichert sein“.

Ein Schwerpunkt des Gesprächs war das Thema Glücksspiel. Aus Sicht der Fachstelle sind Sportwetten ein zunehmendes Problem. „Wir sehen hier vor allem junge, männliche und handyaffine Betroffene. Glücksspiel bleibt oft lange verborgen“, schildert Hügel. Kritisch bewertet er aktuelle Regulierungen, denn Sperrfristen seien zu kurz und Kontrollen zersplittert zwischen Ordnungsamt, Polizei und weiteren Stellen. Karrais, glücksspielpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag, betont: „Die aktuelle Politik vertreibt das legale und streng kontrollierte Glückspiel und bereitet damit den Illegalen den Weg. Gleichzeitig wird gegen den riesigen Schwarzmarkt nichts unternommen. Das schadet Spielern und unterstützt das Organisierte Verbrechen“. Es müsse darum gleichermaßen Spielerschutz und Kampf gegen die Illegalität betrieben werden.

 

Info:
Die Fachstelle Sucht Rottweil bietet Beratung, Prävention, ambulante Rehabilitation sowie Nachsorge für Menschen mit Suchterkrankungen an. Neben der Arbeit mit Betroffenen ist die Fachstelle auch in der Schulung von Unternehmen und der Beratung von Glücksspielanbietern tätig.

 

Bildunterschrift: Dieter Kleinmann, Jörg Hügel, Anja Tausch, Daniel Karrais, Franz Rohrer (Foto: Siebers)

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Karrais kritisiert Landesregierung: „Wirtschaftsministerium kostet Landkreis 7,2 Millionen Euro“

Der Rottweiler Landtagsabgeordnete Daniel Karrais (FDP) fordert eine Rückzahlung der von der Landesregierung rechtswidrig zurückgeforderten Corona-Soforthilfen. „Viele Betroffene werden trotz diverser Gerichtsurteile noch immer mit Rückforderungen und Zinszahlungen konfrontiert. Das betrifft im Landkreis Rottweil rund 1.100 Unternehmen“, erklärt Karrais. Dabei seien vor allem Kleinunternehmen, wie Friseure, Bäcker, Händler und Gastrobetriebe betroffen.

 

Zuletzt hatte das Land mehrere Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit der Rückforderung von Corona-Hilfen verloren. Nach der Rechtsprechung hätten Soforthilfen, die vor dem 7. April 2020 beantragt wurden vom Land nicht zurückgefordert werden dürfen. „Die CDU-Wirtschaftsministerin hat damit der Wirtschaft im Kreis Rottweil 7,2 Millionen Euro entzogen. Im ganzen Land geht es um 623 Millionen Euro. Das ist Geld, das dringend gebraucht wird und vor allem die ohnehin gebeutelte Betriebe trifft“, ärgert sich Karrais. Für alle Hilfen, die nach diesem Stichtag gezahlt wurden, fehlten noch klare Aussagen zu Rückzahlungen.

 

„Alle zurückgeforderten Hilfen müssen schnellstmöglich an die Betriebe zurückgezahlt werden. Das Wirtschaftsministerium handelt sonst wirtschaftsfeindlich“, fordert Karrais.

 

Die FDP im Landtag hat deshalb eine parlamentarische Anfrage eingereicht. Sie soll erstmals detaillierte Zahlen zu Rückforderungen, Zinsbescheiden, Widersprüchen und Klagen nach Stadt- und Landkreisen liefern. Mit der Anfrage will die FDP-Fraktion das Ausmaß der Rückforderungen offenlegen.

 

Den entsprechenden Antrag dazu finden Sie hier: 17_10141

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Karrais zu Besuch bei ALWA in Deißlingen

„Die Strompreise müssen runter!“

Der FDP-Landtagsabgeordnete Daniel Karrais hat das Kunststofftechnikunternehmen ALWA in Deißlingen besucht und sich mit Geschäftsführer Dominik Kammerer über die aktuelle Lage des Unternehmens ausgetauscht.

ALWA ist als spezialisierter Dienstleister im Spritzguss tätig. Da die Kunststoffe aufgeschmolzen werden, bevor sie weiterverarbeitet werden können, ist der Betrieb sehr energieintensiv. „Die hohen Stromkosten treffen uns daher besonders hart. Entlastungen sind notwendig, um Herausforderungen zu meistern und um neue Perspektiven zu eröffnen“, macht Kammerer deutlich. Karrais, der im Landtag den Kreis Rottweil vertritt, verweist auf strukturelle Probleme der Energiepolitik: „Jahrelang lag der Fokus nur auf dem Ausbau von Windrädern und PV-Anlagen. Netze und Speicher hingegen wurden vernachlässigt“. Infolgedessen trieben die gestiegenen Netzentgelte und Umlagen den Strompreis in die Höhe. „Der Industriestrompreis der Bundesregierung hilft einem Mittelständler, wie ALWA leider nicht. Es muss kurzfristig eine breitere Entlastung her“, sagte der Energiepolitiker. Langfristig müsse der Fokus auf dem Netz- und Speicherausbau liegen, so könnten Privatkunden und Unternehmen entlastet werden, betont der Vorsitzende des Umwelt- und Energieausschusses im Landtag.

Auch bürokratische Vorgaben belasten den Betrieb erheblich. Kammerer schildert den hohen Aufwand für Dokumentationspflichten, Statistikmeldungen und zahlreiche Beauftragte. „Wir müssen immer mehr Personal für Aufgaben einsetzen, die keinen Mehrwert schaffen, sondern nur Vorgaben erfüllen“, so der Geschäftsführer. Karrais sieht darin ein generelles Problem: „Die Datensammelwut und das Beauftragtenwesen müssen eingedampft werden. Sie rauben den Unternehmen die Luft zum Atmen.“ Karrais fordert daher, Berichtspflichten, statistische Meldungen und Dokumentationspflichten rigoros auszusetzen.

Karrais kündigt an, sich weiterhin für die Interessen der mittelständischen Unternehmen im Kreis Rottweil einzusetzen.

Info:
Die ALWA GmbH & Co.KG ist seit über 40 Jahren im Landkreis Rottweil tätig und beschäftigt rund 100 Mitarbeitende. Das Unternehmen ist auf Kunststoffspritzguss sowie Werkzeugbau spezialisiert und beliefert Kunden aus verschiedenen Industriebereichen, unter anderem der Sensor-, Maschinen- und Elektrotechnik.

Bildunterschrift: Daniel Karrais und Dominik Kammerer (Foto: Siebers)